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Ohne Musik geht nichts

Ein großes Konzert von Schülern der Grundschule Weißkirchen lockte viele Besucher an. Zu hören waren folkloristische und klassische Stücke von "Hans mein Sohn" bis zu Beethoven-Werken für die unterschiedlichsten Instrumente.
Weißkirchen. 

Weil man nicht früh genug damit anfangen kann, ein Musikinstrument zu erlernen, sind Grundschulen eigentlich der geeignete Ort, damit zu beginnen. Und genau das hat sich auch eine Kooperation zwischen der Musikschule Oberursel und mehreren Grundschulen in der Stadt zum Ziel gesetzt. "Wir wollen die Erstklässler mit einer musikalischen Grundausbildung an die Welt der Musik heranführen", sagt der Projektbeauftragte der Musikschule, Peter Atrott. "Von der zweiten Klasse an erhalten die Kinder die Möglichkeit, ein Instrument wie etwa Klarinette, Gitarre, Geige oder Querflöte zu erlernen", erklärt er weiter.

Musikschullehrer Uli Wanka ist mit dem Musikunterricht für die gitarrespielenden Jungen und Mädchen an der Grundschule Weißkirchen betraut und hatte zur Freude von Eltern, Lehrern und Schulleiterin Ursula Bräuer ein Konzert in der Schule organisiert.

Ziel ist das gleiche

Die Grundschule Weißkirchen hätte auch gerne am von der Landesregierung geförderten Projekt JeKi ("Jedem Kind ein Instrument") teilgenommen, bekam aber leider nicht den Zuschlag, das Ziel sei aber das gleiche, nur dass es in Weißkirchen teurer für die Schüler beziehungsweise deren Eltern ist.

"In Stierstadt hat’s den Zuschlag gegeben, das hat jedoch nichts mit Wertung zu tun, sondern damit, dass nur zwischen 15 und 20 Prozent der Schulen unterstützt werden können", fügt Atrott hinzu,

"Etwa 60 musizierende Kinder haben in Weißkirchen aktiv mitgewirkt", freut sich Uli Wanka. "Wir haben mit einem Singspiel begonnen, bei dem auch das Publikum mit einbezogen wurde, und dann ging es querbeet durch folkloristisches und klassisches Repertoire. Sogar Beethoven habe er einigen zumuten können, betont der Musiklehrer.

"Es hat super geklappt, alle haben gut gespielt und es kam bestens bei den Zuhörern an", berichtet Wanka stolz. "Ein solches Konzert ist natürlich auch sehr aufregend für alle Beteiligten und mancher denkt, es schaffe das nicht. Aber jetzt, wo alles gut gegangen ist, sind alle hochmotiviert weiterzumachen und trauen sich mehr zu." rosa

(Andrea Rosenbaum)
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