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Prinzessin und Pferdenärrin

Alle Jahre wieder . . . startet die TZ vor der Fastnachtskampagne ein Ratespiel. Aber dieses Mal haben es unsere Leser etwas leichter, suchen wir doch nicht den Namen der Regentin, die als erste Frau das Zepter übernimmt. Aber eine Frage haben wir trotzdem.
Bald wird die Bommersheimerin weniger Zeit für Pferd Carlos haben, auf dem sie gerne reitet. Schließlich kommen auf sie als Prinzessin einige Termine zu.	Foto: Reichwein Bald wird die Bommersheimerin weniger Zeit für Pferd Carlos haben, auf dem sie gerne reitet. Schließlich kommen auf sie als Prinzessin einige Termine zu. Foto: Reichwein
Bommersheim. 

Das Image einer Prinzessin passt so gar nicht zu der Frau, die Oberursel in der am Sonntag beginnenden Kampagne als erste Frau regieren wird. Das liegt vor allem daran, dass man mit Prinzessinnen meist liebenswerte, aber passive Damen assoziiert. Liebenswert ist die zukünftige Regentin zwar, doch ansonsten eher eine Frau der Tat. Eine moderne Hoheit eben, die sich nicht scheut, eine bisherige Männerdomäne zu erobern. "Mein Ziel ist es, bis Aschermittwoch auch den hartnäckigsten Zweifler davon überzeugt zu haben, dass ich das Amt gut ausfüllen kann", sagt sie.

Doch wer ist diese Frau, die ihr Gesicht erst am kommenden Sonntag, also am 11. 11., offiziell zeigt? Die zukünftige Hoheit wurde 1968 in Niederursel geboren. Mit in die Wiege gelegt wurde ihr wohl schon damals die Liebe zu Pferden. Kein Wunder, denn der Papa war ebenfalls ein Pferdenarr und hat sie schon als Baby aufs Pferd gesetzt. Er war eines der Gründungsmitglieder des Reit- und Fahrvereins St. Georg in Bommersheim, in dem die zukünftige Hoheit seit dem 14. Lebensjahr selbst Mitglied ist.

Bis heute ist der Reitsport ihr großes Hobby geblieben. Früher ritt sie erfolgreich bei Dressur-Turnieren, heute nur noch zum Spaß. "Da ich selbstständig bin, schaffe ich es manchmal, noch morgens vor Arbeitsbeginn in den Stall zu gehen", verrät die Prinzessin in spe.

Beruflich befasst sie sich viel mit Zahlen und Bilanzen. Klar, dass sie über ein gewisses Organisationstalent verfügen muss. Privat beschreibt sie sich als "geselligen Menschen". Mit ihr kann man prima ein Schwätzchen halten oder locker zusammensitzen.

"Mir war es wichtig, dass mein zukünftiger Hofstaat auch feiern kann", verrät sie. Ersatz-Pagen gibt es bei ihr nicht. "Wir müssen alle durchhalten."

Doch an erster Stelle kommt für die Tollität immer die Familie. Dazu gehören ein Mann und zwei inzwischen fast erwachsene Kinder. Ihren "Prinzen" lernte sie übrigens 1988 auf einer spontanen Silvester-Party in ihrer damaligen Zwei-Zimmer-Wohnung kennen. "Wir kannten uns zwar schon vom Sehen, aber damals hat es erstmals gefunkt", erinnert sie sich.

Familie, Job, Reisen – trotz allem bleibt Zeit für die Fastnacht. "In meiner Familie hatte bisher eigentlich keiner etwas damit am Hut", erzählt sie und lacht laut. Aber wie kam es dann, dass sie das Fastnachts-Virus erwischt hat? "Daran ist meine Cousine schuld. "Das war 1987 bei der Kampagneneröffnung des BCV im Gasthof ,Grüner Baum‘, als wir auf die Idee kamen, in den Verein einzutreten", erinnert sie sich.

Gesagt, getan. Zunächst blieb sie ganz normales Mitglied. Doch nach und nach übernahm sie weitere Aufgaben und ist inzwischen in der Fußgruppe des Vereins eine bekannte Größe.

Karten zu gewinnen

Lust auf ein Ratespiel? Die Taunus Zeitung fragt: Was ist abgesehen von der Fastnacht das große Hobby der zukünftigen Tollität? Die Lösung schreiben Sie auf eine Postkarte, Stichwort "Prinzessinnen-Rätsel", und senden sie an die Taunus Zeitung, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg. Einsendeschluss ist bereits am kommenden Freitag, 9. November, es gilt das Datum des Poststempels. Zu gewinnen gibt es Brunch-Gutscheine fürs Mövenpick-Hotel sowie Karten für die Sitzungen aller Oberurseler Karnevalvereine.

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