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Reise durch den Körper war echt spannend

Jeder kann ein kleiner Medicus werden. Alles, was man braucht, ist Motivation und Freude am Leben. Die Kinder der Grundschule Weißkirchen haben‘s ausprobiert.
Aua! Opa Erwin (Olaf Paschner) hat Rücken. Nano (Konstantin Kirsch), Marie (Alina Kuttke) und Oma Rosa (Andrea Graf) sind der Meinung, eine Massage tut gut. Deshalb muss Opa auch auf den „Behandlungstisch“.	Foto: Jochen Reichwein Aua! Opa Erwin (Olaf Paschner) hat Rücken. Nano (Konstantin Kirsch), Marie (Alina Kuttke) und Oma Rosa (Andrea Graf) sind der Meinung, eine Massage tut gut. Deshalb muss Opa auch auf den „Behandlungstisch“. Foto: Jochen Reichwein
Weißkirchen. 

Gesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf – diese drei Faktoren sorgen bereits dafür, dass unser Körper möglichst gesund bleibt. Eigentlich keine neue Information, aber mal Hand aufs Herz, wer hält sich daran? Jemand, der bereits als junger Mensch diese einfachen Grundregeln verstanden hat, wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach sein ganzes Leben lang beherzigen.

Daran glaubt Professor Dr. med. Dietrich Grönemeyer. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke sowie Gründer und Leiter des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie in Bochum. Und der Arzt das Musical "Der kleine Medicus" geschrieben. Am Mittwoch war der "Medi-Circus" mit ebendiesem Musical in der Grundschule Weißkirchen zu Gast.

Die Turnhalle war schnell gefüllt. Die gesamte Grundschule, immerhin 185 Kinder, sowie drei Klassen der Grundschule Königstein mit noch einmal 60 Kindern saßen auf den eigens ausgelegten blauen Turnmatten und warteten darauf, dass es endlich losgeht. Und schon kurze Zeit später sollten die Jungs und Mädchen Nanolino, kurz Nano, kennenlernen.

Nano, gespielt von Konstantin Kirsch, ist ein aufgeweckter Junge mit blonder Strubbelfrisur, der einmal Arzt werden möchte, wenn er groß ist. Zusammen mit seiner Schwester Marie (Alina Kuttke) lernt er zufällig den berühmten Arzt Dr. X, dargestellt von Olaf Paschner, kennen. Paschner hat bei dem Stück auch Regie geführt. Dr. X und seine Assistentin Micro Minitec haben vor, ihren Laborhasen mit Hilfe modernster Technik zu schrumpfen und durch Micro Minitecs Körper zu schicken. Doch der Plan gelingt nicht ganz, denn Nano wird aus Versehen mitgeschrumpft und reist als erster "Korponaut" durch den menschlichen Organismus. Nur die Jungs und Mädchen konnten natürlich bei einem Musical, das sich um Gesundheit dreht, nicht 70 Minuten lang auf ihrem Popo sitzen bleiben. Deshalb wurden zwischendrin immer wieder Lieder eingebaut, bei denen man mittanzen kann.

Das taten die Jungs und Mädchen auch mit echter Begeisterung. Sie hüpften, rappten und sangen lauthals mit, und so wurde aus einem vermeintlich braven Kinderlied mit dem Titel "Häschen in der Grube" ein cooler Bewegungssong. "Das Mittanzen hat mir besonders viel Spaß gemacht", sagte Jasper (9), der die dritte Klasse der Grundschule Weißkirchen besucht.

Durch Nano und seine Körperreise begreifen die Schüler ganz schnell, dass ein gesundes Frühstück wirklich wichtig ist. "Wer gut isst, ist auch gut drauf." Auch die Bilder von Nanos Reise durch den menschlichen Körper faszinierten die Kinder. "Das war echt spannend", so der achtjährige Luka. "Mein Papa ist übrigens auch Arzt, deshalb hab‘ ich auch gar keine Angst, zum Doktor zu gehen."

Am Ende des Musicals gab‘s stürmischen Applaus für die Darsteller und dann frühstückten die Kinder erst mal. Anschließend teilten sich die Jungs und Mädchen in Gruppen auf und lernten in Akrobatik-, Tanz- und Jonglierkursen, dass Bewegung viel Spaß machen kann.

Der "Medi-Circus" ist das dritte Projekt der Dietrich-Grönemeyer-Stiftung und wird in Zusammenarbeit mit dem hessischen Kultusministerium veranstaltet. csc

(Christine Šarac)
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