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"Riesen-Platzenberg-Wurm" zerstört

Viel Arbeit haben Jugendliche mit und ohne Handicap in den vergangenen vier Wochen in den "Riesen-Platzenberg-Wurm" investiert. Dass Unbekannte die Skulptur des Interaktiven Integrationsprojektes zerstört haben, macht nicht nur die jungen Künstler fassungslos.
Die Vandalen haben der Skulptur den Kopf abgerissen. Die Vandalen haben der Skulptur den Kopf abgerissen.
Kirdorf. 

Es war ein Projekt der ganz besonderen Art: Gemeinsam mit Kunsttherapeutin Susanne Jochen bauten geistig beeinträchtigte Jugendliche aus dem "Haus Weller", das bekanntlich zum Haus Gottesgabe gehört, mit Gleichaltrigen aus der Berliner Siedlung, hauptsächlich Konfirmanden der Christuskirche, aus Holzkisten, Stroh und anderen Materialien einen riesigen Wurm nach. Landwirt Markus Roth hatte das Grundstück sowie die Utensilien zur Verfügung gestellt, die Jugendlichen investierten zahlreiche Arbeitsstunden in ihr Werk. Und das ist jetzt zerstört.

"Wir sind wütend und enttäuscht", betont Harald Lehmann von der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Haus Gottesgabe. Am vergangenen Samstag hatten die beteiligten Jugendlichen die Zerstörung an ihrem Kunstwerk entdeckt – der Kopf des Wurms war gewaltsam entfernt worden. Ob die Nachwuchskünstler die Skulptur wieder reparieren werden, steht noch nicht fest. Doch so viel ist klar: Nach den Sommerferien wollen sich die Jugendlichen aus dem "Haus Weller" und der Berliner Siedlung erneut treffen, um eine weitere Aktion für das Apfelfest im September zu planen. snd

(Simone Dittmar)
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