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Rote Wichtel und ein Kerzenkranz

Internationale Weihnachtsklänge für Groß und Klein gab es am Sonntag in der wunderbaren Gedächtniskirche in Kirdorf.
Kirdorf. 

In der Kirdorfer Gedächtniskirche gab es am Sonntag ein musikalisches Weihnachtskonzert der eher ungewöhnlichen Art. Am Nachmittag wurde die Version für Familien mit Kindern, am Abend dann das große Chorkonzert gegeben. Die Hintergründe für diese Zweiteilung erläuterten Barbara Nickerson, Mitglied des Chores "Swensk Ton", und Ulrich Gross vom Kirchenvorstand: "Kinder brauchen einen etwas anderen Zugang zum Thema." Deshalb war das Programm der Nachmittagsvorstellung auch kindgerechter und kürzer. Dabei moderierte Arne Kapitza humorvoll und locker durch das Programm, das internationale Weihnachtsmusik präsentierte. Lieder aus England, Schweden, Lettlan, Spanien oder den USA waren teils zum Zuhören, teils zum Mitsingen. Vor allem der deutsche Klassiker "Es ist ein Ros entsprungen" war zum Mitsingen gedacht. Dafür waren sämtliche Strophen ausgedruckt und verteilt worden. "Sonst müsst ihr immer an Weihnachten was vorsingen, jetzt sind die Eltern und Großeltern dran", motivierte Kapitza lächelnd. Niedlich: Da gingen auch kleine Wichte mit Zipfelmützen durch die Reihen und verteilten Pfefferkuchen.

Und schließlich der Auftritt von "Santa Lucia"! Die Kirche war abgedunkelt, es brannten nur einige Kerzen und dann betrat Helen Hendriksson – auch Mitglied der schwedischen Gemeinde in Frankfurt – in Tracht die Szenerie. Auf ihrem Kopf trug sie, gemäß einer schwedischen Tradition, einen Kranz mit brennenden Kerzen. Dazu die intensiven Gesänge – das war wirklich beeindruckend, manch einer hatte Tränen in den Augen.

Die evangelische Gedächtniskirche ist für diese Art von Konzerten und für Kammermusik perfekt geeignet. Sie präsentiert sich schlicht und dennoch sehr elegant. Die Akustik ist ausgewogen – und der Kirchenvorstand versteht es, Veranstaltungen auch über den klassischen kirchlichen Bereich hinaus zu organisieren.

Innerhalb dieser Veranstaltungsreihe ist dieses Doppelkonzert ein besonderer Höhepunkt, der seinen Ursprung vier Jahre zuvor hat. Martin Heel war damals Mitglied nicht nur in der Kirchengemeinde, sondern sang auch in dem Kammerchor "Swensk Ton". Warum also nicht beides miteinander verbinden? So entstanden das Familienkonzert und das Konzert mit internationaler weihnachtlicher Chormusik mit einem schwedischen Schwerpunkt. Wunderbar! jod

(Jan O. Deiters)
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