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Schulprojekt zum Reinbeißen

Von Einen Tag des Brotes zelebrierte die Grundschule Weißkirchen. Dazu buken nicht nur Eltern viele Brotsorten, die Schüler konnten auch den Werdegang des Lebensmittels verfolgen.
Guten Appetit: Abdililah, Ella, Noel, Nick und Elias probieren sich durch die vielen Brotsorten durch. Foto: Reichwein Guten Appetit: Abdililah, Ella, Noel, Nick und Elias probieren sich durch die vielen Brotsorten durch. Foto: Reichwein
Weißkirchen. 

Ein Schulbrot für die Pause brauchte am Freitag in der Grundschule Weißkirchen niemand. Denn wer aus mehr als 30 verschiedenen Brotsorten auswählen kann, hat eher die Qual der Wahl als Hunger. Zum Tag des Brotes hatten Eltern von Kürbiskern- und Mehrkornbrot über Roggen- sowie Weißbrot alle möglichen Sorten für die Kinder gebacken. Die standen auf Tellern angerichtet und mit Nummern versehen in der Schulhalle. Die Kinder sollten probieren und auf ihren Laufzetteln aufschreiben, welches ihnen am besten geschmeckt hat.

"Als gesundheitsfördernde Schule gibt es jährlich ein Projekt dieser Art", erklärt Schulleiterin Ursula Bräuer. Was den Tag des Brots betrifft, so besteht dieser aus mehreren Stationen. Dabei geht es ums Probieren, Mahlen von Mehl, um die Fragen "Welcher Name passt zu welchem Getreidestrauß?", "Welche Lebensmittel gehören nicht in den Brotteig?" und um das Thema "Beim Bäcker in der Küche". Überall gilt es, Fragen zu beantworten.

Kerems (7) Blick wandert bei Station drei von einem Lebensmittel zum anderen, aber er weiß genau, dass Milch und Margarine nicht ins Brot gehören. "Eher drauf und dazu", grinst der Junge und schreibt es auf seinen Zettel. Lukas (8) widmet sich den Sträußen aus Weizen, Roggen, Hafer und Gerste und ordnet die Namensschildchen zu. "Den Weizen habe ich auf dem Feld gesehen", meint er und zieht weiter Richtung Küche, wo Kumpel Noel versucht, eine Brezel zu formen. Hilfe bekommt er dabei von Bäcker- und Konditormeister Andreas Schmidt, der auch zwei Kinder an der Schule hat und beim "Tag des Brotes" mithilft. Cheyenne (8) und Leona (8) haben sich beim Mahlen angestellt und staunen nicht schlecht, wie schnell eine kleine Mühle Korn in Mehl verwandelt. Als Lieblingssorten haben die beiden Mädchen zum Bedauern der Direktorin nur zwei Weißbrote aufgeschrieben: "Sie sehen schon an den Tellern, die am schnellsten leer werden, was die Kinder so gewöhnt sind, und das ist überwiegend helles Brot."

Dennoch scheint der "Tag des Brotes" ein voller Erfolg zu sein. "Die Kinder sind eifrig dabei, und vielleicht kostet der eine oder andere mal etwas anderes als Weißbrot", finden Eltern und Lehrer.

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