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Taunus à la carte: Röllchen im "lecker Haus"

Von Sushi stellt seine eigene Geschichte quasi auf den Kopf: Wurde im alten China Fisch mit gekochtem Reis, der dabei säuerlich wurde, haltbar gemacht, haben die Häppchen heute keine Chance, alt zu werden.
Nam Soo Lee und Hyun Hee Jeong in der Küche. Nam Soo Lee und Hyun Hee Jeong in der Küche.
Königstein. 

Sushi ist damit eine Spielart von Fast Food, aber auch ein Beispiel für Slow Food, denn: Richtig gemacht, braucht die Zubereitung schon ihre Zeit. Das weiß niemand besser als Nam Soo Lee. Er ist Sushi-Meister und Chefkoch im Königsteiner Sushi-Restaurant "Miga" von Hyun Hee Jeong. Die beiden Koreaner haben vor Jahren zusammen in Berlin "beim Japaner" gearbeitet, sich dann aus den Augen verloren und gerade rechtzeitig zur Eröffnung des Lokals in der Alten Post zufällig wiedergefunden. "Miga" – schon der Name ist Programm. "Mi" bedeutet "lecker", "ga" "Haus". Für die gerollten Häppchen – Maki, Nigiri und California Inside-out – verwendet Lee japanischen oder koreanischen Rundkornreis, japanischen Essig zum Säuern sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte. "Gutes Sushi erkennt man daran, dass jedes Reiskorn sichtbar ist", sagt er.

Derweil umsorgt draußen im lichtdurchfluteten Restaurant Chefin Jeong die Gäste. Die Dekoration ist individuell. "Man isst nicht nur mit dem Gaumen", sagt sie. Bewusst hat sie auf ein Förderband verzichtet. "Ich brauche den Gästekontakt", sagt sie. Wenn sie das Essen aufträgt, tut sie das mit koreanischer Gastfreundschaft, als würde sie es ihren eigenen Kindern servieren. Gern bietet Jeong frisch gebrühten, nicht zu heißen Tee an, koreanischen Solomontee oder würzigen Chrysanthementee.


Miga Sushi, Frankfurter Straße 9a, Königstein. Geöffnet: montags bis samstags sowie feiertags 11.30 bis 15 Uhr und 18 bis 22 Uhr, sonntags Ruhetag. Telefon (0 61 74) 6 39 80 30.

Haben Sie auch ein Lieblings-Restaurant oder einen kulinarischen Geheimtipp im Taunus? Dann schicken Sie uns eine E-Mail: tz-alacarte@fnp.de.

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