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Waldbrände vorsätzlich gelegt?

Ein kleiner Funke reicht derzeit schon, um die völlig ausgetrockneten Taunuswälder in Brand zu setzen. Diese Erfahrung mussten die Einsatzkräfte der Königsteiner Feuerwehren in den vergangenen Tagen gleich zwei Mal machen.

Ein kleiner Funke reicht derzeit schon, um die völlig ausgetrockneten Taunuswälder in Brand zu setzen. Diese Erfahrung mussten die Einsatzkräfte der Königsteiner Feuerwehren in den vergangenen Tagen gleich zwei Mal machen. Am Freitagnachmittag mussten die Einsatzkräfte um Stadtbrandinspektor Heiko Martens gleich zwei Bodenfeuer im Umfeld des Fuchstanzes bekämpfen. Zeugen hatten Rauchentwicklung gesehen und Alarm geschlagen. Die Tanklöschfahrzeuge füllten am Roten Kreuz die Fahrzeuge im Pendelverkehr mit Wasser, so dass an die recht unwegsamen Einsatzstellen genügend Löschwasser gebracht werden konnte. Im gleichen Gebiet brannte es am Samstagmittag dann noch einmal.

Da es wieder zwei Brände waren, halten Wehr und Polizei Brandstiftung für durchaus wahrscheinlich. Zumal im vergangenen Jahr bei ähnlichen Feuern im Feldberggebiet schon einmal in dieser Richtung ermittelt wurde. Bislang aber erfolglos.

Zwar könne aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mehr zum aktuellen Stand gesagt werden, hieß es gestern bei der Polizei. Man bleibe jedoch am Ball.

(Gerhard Rhode)
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