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Windkraft: Kein Antrag gestellt

Von Der Antrag für den Bau von Windrädern auf dem Pferdskopf wurde zwar noch nicht gestellt, der potenzielle Betreiber plant aber weiter. Und er verspricht, Ergebnisse der Mediation berücksichtigen zu wollen.
Schmitten. 

Eine in der TZ am 4. September („Der Pferdskopf ist raus“) zitierte Aussage hat für Verwirrung gesorgt: „Das Genehmigungsverfahren läuft, wir sind gut im Zeitplan.“ Dies hatte Alexander Koffka, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei ABO Wind, zum geplanten Windpark auf dem Pferdskopf gesagt. Robert Bermbach, Helmut Rottenbacher und Christian Schreiter von der Bürgerinitiative gegen den geplanten Windpark auf dem Pferdskopf (BIP) haben sich daraufhin gefragt, warum ABO-Wind unter diesen Bedingungen noch an der Fortsetzung der Mediation festhält. Gegenüber der TZ hatte Rottenbacher zwar geäußert, er habe den Eindruck, die potenziellen Betreiber versuchten, an den Gemeinden vorbei ihre Projekte durchzuziehen. Aber ABO-Wind habe weitere Mediationsgespräche zugesagt, sobald die neuen Planungs-Gutachten vorgelegt werden könnten.

Koffka spricht von einem Missverständnis zwischen ihm und dem Abteilungsleiter Planung, Oliver Bieber. Er habe Bieber so verstanden, als sei der Genehmigungsantrag bereits eingereicht worden und als würde das Verfahren formal laufen, teilte Koffka jetzt mit. Dies habe er an die Taunus Zeitung weitergegeben, die ihn richtig zitiert habe. „Tatsächlich wurde der Antrag noch nicht gestellt. Wir gehen davon aus, dass dies im Oktober oder November geschehen wird“, stellt der Pressesprecher klar, weist aber darauf hin: „Das Ergebnis bleibt allerdings das gleiche.“ Die Planungen für den Windpark Pferdskopf seien so weit fortgeschritten, dass die Definition der Windvorrangflächen in der Regionalplanung keinen Einfluss haben werde. „Wir werden den Antrag längst eingereicht haben, bevor der Regionalplan Rechtskraft erlangt“, so der ABO-Wind-Pressesprecher. Selbstverständlich berücksichtige ABO Wind bei den laufenden Planungen die Ergebnisse und Vereinbarungen der Mediation. Diese würden auch in den BImsch-Antrag (Bundes-Immissionsgesetz) einfließen.

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