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Wo Ochs und Schaf im Advent zu finden sind

Von Mit Mauloff, Emmershausen und Niederlauken am Samstag sowie Hasselbach am Sonntag ist die Reihe der Weilroder Weihnachtsmärkte am 2. Adventswochenende mit Lichterglanz und Glühweinduft ausgeklungen.
Kunst am Baumstamm: Sören Stracke geht mit der Motorsäge um wie andere mit der Laubsäge. Kunst am Baumstamm: Sören Stracke geht mit der Motorsäge um wie andere mit der Laubsäge.
Weilrod. 

Die Entscheidung der Mauloffer, das inzwischen vierte Adventstreiben am Samstag vom Hofgut vors und ins Schützenhaus zu verlegen, hat sich als richtig erwiesen. Viele Dorfbewohner zogen zum Festplatz hinauf, was auch ein Riesenspaß für die Kinder war, die in dem steilen Hang ein ideales Rodelgelände hatten, auch wenn der eine oder andere etwas unsanft vom Jägerzaun gebremst wurde. Mauloffer Kids sind eben stoßfest. Derweil stießen die Erwachsenen auch an. Mit Glühwein. Es war ordentlich frisch in Mauloff, und getreu dem Motto, dass "der Mensch was Warmes braucht", sank der Glühweinspiegel im Topf rasant. Wohliges gab es auch nebenan, wo Konny Armbruster ihre Gäste mit einer Maronensuppe verwöhnte. Die waren Hunderttausenden Hessen gegenüber klar im Vorteil, denn die Suppe gabs am Abend zuvor bereits in der Hessenschau, leider nur zum Anschauen.

Der größte Teil des kleinen Mauloffer Weihnachtsmarktes fand drinnen im Schützenheim statt. Dort waren Verkaufsstände mit allerlei Weihnachtsutensilien aufgebaut, die Kinder konnten sich beim Filzen vergnügen, und die Älteren griffen beim Kuchenbüfett tüchtig zu. Den Mauloffern, so Ortsvorsteherin Barbara Geyer (CDU) bei der Eröffnung, komme es nicht auf Kommerz an, sondern darauf, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und diesen Zweck hat der Weihnachtsmarkt erfüllt.

Das trifft voll und ganz auch auf den dritten Emmershäuser "X-Mas-Markt", so stand es auf dem großen Wegweiser, zu. Gefeiert wurde "In der Eck", dort ging es kuschelig-rustikal zu, sogar "Ochs und Schaf" waren da, im "Stall zu Bethlehäm". Vor dem Café Waltraud waren die Stände mit allerlei Weihnachtsdekoration, Kleinkunst und Schmuck im Karree aufgebaut, so dass sich die Besucher wie in einer Wagenburg fühlen und die vielen Köstlichkeiten windgeschützt genießen konnten. In der Remise gegenüber gab es den fast schon legendären Eierlikörpunsch. Bei der Kälte kam auch die deftige Erbsensuppe gut an. Die meisten der von der Jugendfeuerwehr gebackenen Weihnachtsplätzchen und den von Marén Sax, Timmy und Susi Müller nach Rezepten aus dem Internet selbst gemachten Pralinen mit und ohne Alkohol schafften es wohl nicht bis nach Hause. Eher schon der Honig, den gab’s im Glas. Staunend sahen die Besucher Sören Stracke zu, der mit der Motorsäge unüberhörbar Kunstwerke aus Baumstämmen schuf. Dicht umringt war auch die Tombola, deren Erlös an den Waldkindergarten geht.

Von Beginn an sehr stimmungsvoll ging es auch beim neunten Adventsmarkt der SG Niederlauken zu. Der wurde nämlich eröffnet, als es schon dämmrig wurde, so dass der Lichterglanz in der kleinen Budenwelt unterhalb der Kirche gleich richtig zur Geltung kam. Auch hier wurde von den Buden und Zelten ein Viereck gebildet, in dem es sich an Bistrotischen prima schwatzen und genießen ließ. Die Küchen der Niederlaukener konnten an diesem Abend getrost kalt bleiben, denn das kulinarische Angebot war riesig. Wem es draußen dann doch etwas zu frisch wurde, der setzte sich mit Freunden und Nachbarn ins beheizte Zelt-Café und ließ es sich bei Kaffee und Kuchen gutgehen. Und wer noch nicht alle Geschenke fürs Fest der Feste beisammen hatte, wurde an den Ständen bestimmt fündig, die Auswahl an selbst gebastelter Weihnachtsdekoration war groß. Ein Bericht über den Hasselbacher Weihnachtsmarkt folgt.

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