Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C
2 Kommentare

Kaum Besserung trotz Kontrollen – Einzelhändler klagen: Ärger mit den Langzeitparkern in Wehrheim

Von Wer eine Stunde Parkzeit im alten Ortskern überschreitet, muss mit einem Knöllchen rechnen. Aber das schreckt Langzeitparker kaum ab. Stellplätze in der Straße Zum Stadttor sind oft lange vom gleichen Auto belegt.
Wehrheim. Die Parksituation in der Straße Zum Stadttor ist teilweise prekär, weil Autofahrer hier länger als die erlaubte Stunde parken. Foto: Mai Foto: Gerrit Mai Wehrheim. Die Parksituation in der Straße Zum Stadttor ist teilweise prekär, weil Autofahrer hier länger als die erlaubte Stunde parken. Foto: Mai
Wehrheim. 

Sie nehmen den Kunden, die nur eben mal schnell ein Buch, ein Geschenk, Spielzeug oder ein T-Shirt kaufen möchten, die Parkplätze weg, und sind daher für die Geschäftsleute in der Straße Zum Stadttor ein tägliches Ärgernis. Autofahrer, die auf den eingezeichneten Parkplätzen ihre Autos abstellen und erst nach Stunden wieder- kommen, obwohl nur eine Stunde erlaubt ist.

Hinzu kommen Anwohner, die auf öffentlichen Stellflächen ihre fahrbaren Untersätze Tag und Nacht abstellen. Das ist verboten, scheint Langzeitparker aber nicht zu stören. Davon wissen die Inhaber des Buchladens, des Spielwarengeschäfts und des Bekleidungsgeschäfts ein Lied zu singen. Karin Keipke vom Textillädchen hat dieses Ärgernis beim Gewerbeverein zur Sprache gebracht, aber wer meint, dass Apelle etwas nützen, der irrt, und auch regelmäßige Kontrollen bringen kaum Verbesserung.

<span></span>
Kommentar

Nach dem Motto, nur keinen Schritt zu viel gehen und keine Sekunde verlieren, parken Autofahrer heutzutage am liebsten direkt vor der Ladentür.

clearing

Die Geschäftsleute haben festgestellt, dass es sich nicht selten um Kunden des Fitness-Studios handelt, die regelmäßig mehr als eine halbe Stunde Training absolvieren und die Plätze blockieren.

Geschäftsführerin Bärbel Valle kennt das Problem und weist immer wieder darauf hin. „Es gibt genügend Plätze in der Umgebung, auf denen man länger stehen kann.“ Sie könne ihren Kunden nicht vorschreiben, wo sie parken sollen, aber sie hat erkannt: „Wer einmal ein Knöllchen bezahlen musste, parkt danach woanders.“ Denn wer sich im alten Ortskern länger aufhält, den verweist Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) auf „allgemein zugängliche“ Parkplätze wie die rund ums Bürgerhaus oder in der Tiefgarage. Das war seine Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU-Fraktion zur Parkplatzsituation rund um die Mitte. Da es sich bei der Wehrheimer Mitte um ein gemischt genutztes Objekt handele, mussten bereits bei der Baugenehmigung von der Kommunalen Grundstücksgesellschaft der Stellplatzverordnung entsprechend auch Parkplätze nachgewiesen werden.

Deren Zahl ergebe sich aus den Quadratmetern Nutzfläche, und so sei der Gesamtnachweis entstanden, der alle Kundenfrequenzen abdecke. Sommer gab zu bedenken, dass eine Kontrolle nur schwer möglich sei, da ein Kunde während der Parkzeit mehrere Geschäfte ansteuere, was ein wichtiger Aspekt der Entwicklung der Mitte als Ergänzung und Bereicherung des Einzelhandels gewesen sei, so Sommer. Der Rathauschef verwies außerdem auf die Tiefgarage, die meist nicht voll belegt sei. Zudem sei dort das Parken in der ersten Stunde kostenfrei, danach würden 50 Cent pro Stunde fällig.

Hoffen auf weniger Unfälle

Die Gemeinde hat gestern noch einmal Stellung zu der geplanten Sperrung von drei Parkplätzen in der Hauptstraße bezogen. Darin begründet Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) die zum 18.

clearing

Ein Problem scheint das „Besetztschild“ zu sein, das von der Bahnhofstraße aus Richtung Usingen nicht optimal zu sehen sei, wodurch manch brenzlige Situation entstehe. „Es ist bereits ein Termin mit der Herstellerfirma vereinbart, um das zu verbessern“, so Sommer. Technische Probleme, also wenn die Ampel „Frei“ anzeigt, und dennoch alle Plätze belegt sind, könnten mit einem Anruf beim Hersteller von der Schranke aus gelöst werden. Der Rathauschef teilte auch mit, dass eine Auswertung ergeben habe, dass die Tiefgarage bisher noch nicht voll besetzt war, und es hier immer freie Plätze gebe.

Zur Startseite Mehr aus Usinger Land

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse