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Asphalt statt Schotterdecke

Von Der Bebauungsplan für den Bereich „Galgenfeld“ im Ortsteil Arnoldshain soll geändert werden, damit die Schotterpisten Vergangenheit sind.
Seelenberg. 

In der Annahme, es gehe um den Straßenbau, waren am Montag knapp 20 Bürger zur Sitzung des Bauausschusses nach Seelenberg gekommen. Das war aber nur indirekt der Fall, denn eigentlich stand die erste Änderung des Bebauungsplans „Galgenfeld“ in Arnoldshain auf der Tagesordnung. Konkret ging es laut Vorlage um die „ersatzlose Streichung der landschaftsplanerischen Festsetzung, die besagt, dass Straßen und Wege nur mit wassergebundener Decke oder wasserdurchlässigen Materialien auszubilden sind“.

Das bedeutet, dass künftig auch befestigte Decken wie Asphalt möglich sein sollen, wie Monika Deusinger vom Bauamt auf Anfrage mitteilte. Wegen der Erosion müssten die Straßen im Galgenfeld zu oft immer wieder neu geschottert werden. Wie Bauamtsleiter Ulrich Ott im Ausschuss deutlich gemacht hatte, waren dort allein in den vergangenen 24 Monaten 40 000 Euro für Schotterarbeiten ausgegeben worden. Die Vorlage wurde einstimmig verabschiedet.

Konsequenzen wird dies vorerst nicht haben. In der bis 2021 beschlossenen Prioritätenliste für den Straßenbau ist das Galgenfeld nicht vorgesehen. Die Bebauungsplanänderung bietet aber die Möglichkeit, dieses Gebiet in das dann folgende Straßenbauprogramm mit aufzunehmen. Ob und wann das Galgenfeld überhaupt dran ist, sei bei um die 100 Straßen in der Gemeinde noch nicht abzusehen, meinte Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG). Er beruhigte die Besucher und versicherte, dass die Verwaltung betroffene Anlieger früh genug über Straßenbaumaßnahmen informiert.

In der letzten Bauausschuss-Sitzung der aktuellen Legislaturperiode berichteten auch die Vertreter der Gemeinde in den verschiedenen Verbänden. Dr. Uwe Ewerdwalbesloh (FDP) informierte ausführlich über die Arbeit des Regionalverbandes Frankfurt/Rhein-Main. Wie Bodo Maxeiner (UBB) mitteilte, sind vom Abwasserverband Oberes Weiltal bisher rund 9 Millionen Euro für den Neubau der Kläranlage in Heinzenberg verbuddelt worden. Die Anlage sei zu 80 Prozent fertiggestellt. Angesichts stabiler Verbandsumlagen sei eine Gebührenerhöhung nicht zu erwarten. Walter Liewald berichtete vom Wasserbeschaffungsverband Wilhelmsdorf, an dessen Leitungssystem Brombach und Hunoldstal angeschlossen sind. Wenig Neues gab es auch vom Zweckverband Feldberghof, in dem der Bürgermeister die Gemeinde vertritt.

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