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Der beste Freund des Menschen: Auf den Hund gekommen

Von Hunde entwickeln eine ganz besondere Bindung zu Menschen. Auch wenn sie aus dem Tierheim kommen, können sie noch Vertrauen aufbauen.
Können solche Augen lügen? Paci ist einer Grävenwiesbacher Familie ein treuer Gefährte. 	Foto: hin Können solche Augen lügen? Paci ist einer Grävenwiesbacher Familie ein treuer Gefährte. Foto: hin
Usinger Land. 

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos – finden die einen. Andere halten kläffende Vierbeiner und ihre Hinterlassenschaften schlicht für eine Plage.

Ob ein Leben ohne Hund für die Grävenwiesbacher Familie Knaf sinnlos ist, kann so einfach nicht beantwortet werden. Aber letztlich bleibt festzustellen, dass im Hause Knaf zwei Hunde ein vergnügliches Leben führen.

So gut ging es den kleinen Vierbeinern aber nicht immer, wie jetzt im idyllischen Taunus. Cinho und Paci kommen nämlich aus Tierheimen in Spanien und Portugal, wo das Hundeleben manchmal gar nicht so lebenswert ist, wie es eigentlich sein sollte. „Bei unseren Hunden ist mittlerweile sehr schön zu beobachten, dass sich auch verkorkste Hunde aus Tierheimen in einer entsprechende Umgebung wieder zu normalen Hunden entwickeln können“, freut sich Diana Knaf, die ganz eindeutig der Meinung ist, dass auch solche Hunde eine zweite Chance verdient haben.

Gerade bei dem aktuellen Wetter schätzen die Knafs die ausgedehnten Spaziergängen mit Paci und Cinho. Für die Grävenwiesbacher steht auf jeden Fall fest, dass ihre Hunde „sehr dankbar“ sind und es sehr viel Freude macht, mit ihnen zu leben. „Mein Mann sagt immer, wenn jemand depressiv ist, sollte er sich einen Hund anschaffen“, so Knaf, wobei sie ergänzt: „Niemand freut sich so sehr, wie der Hund, wenn du nach Hause kommst.“

Dass Menschen Hunde aus dem Tierheim aufnehmen, kommt leider nicht so häufig vor. Vielmehr orientieren sich Hundefreunde an der Popularität der Vierbeiner.

Das haben New Yorker Wissenschaftler herausgefunden, wobei sie die Popularität einzelner Rassen mit 29 Kinofilmen aus der Zeit zwischen 1926 bis 2005 verglichen, in denen Hunde eine tragende Rolle spielen. Schon der erste Lassie-Film habe die Zahl der Collie-Käufe nach oben schnellen lassen. Nach Erscheinen von „Heimweh“ sei in den folgenden zwei Jahren die Zahl der Collie-Registrierungen um 40 Prozent gestiegen.

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