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Verein "Nothilfe Polarhunde": Ganz vernarrt in Huskys

Von Bei Susanne und Stefan Jochetz im Emmershausen haben drei Huskys ein neues Zuhause gefunden. Die Hunde ticken ein bisschen anders.
Susanne und Stefan Jochetz haben ein Faible für Huskys, vor allem für die eigenen – King, Amira und Iwan. Susanne und Stefan Jochetz haben ein Faible für Huskys, vor allem für die eigenen – King, Amira und Iwan.
Emmershausen. 

Angefangen hatte alles mit einer Wette. Als die Kinder von Susanne und Stefan Jochetz alt genug waren, sollte ein Hund ins Haus. „Wenn ich einen Husky bekomme, höre ich auf zu rauchen“, hatte Stefan Jochetz damals so dahin gesagt. Für seine Ehefrau war das Grund genug, nach genau dieser Hunderasse Ausschau zu halten. Und so musste der heutige Vorsitzende des Feuerwehrvereins von heute auf morgen den Glimmstängel weglegen. Das ist 15 Jahre her.

Zum ersten Husky kam ein zweiter. Und damit war auch der Kontakt zur Nothilfe Polarhunde entstanden, die ihnen bei der Suche nach dem Hund geholfen hatte. Die Jochetz’ wurden Mitglieder und engagierten sich im Verein. So kam der dritte Hund zu ihnen, eigentlich nur zur Pflege, bis ein neues Herrchen gefunden wurde. Dieses neue Herrchen war dann plötzlich Stefan Jochetz, zur Freude der gesamten Familie.

Damit es anderen Huskys ebenso gut geht wie den eigenen, setzen sich Susanne und Stefan Jochetz intensiv für diese Hunderasse ein. Denn durch die Nothilfe Polarhunde finden in Not geratene nordische Hunderassen wie Siberian Husky, Alaskan Malamute, Samojede, Akita Inu und andere Schlittenhunde ein neues Zuhause. Bei der Vermittlung wird genau überprüft, ob der Hund auch zu den neuen Besitzern passt. Das ist eine der Aufgaben, die Susanne Jochetz übernimmt. „Huskys haben einen ganz besonderen Charakter“, erklärte sie dazu. Sie seien wie ein Familienmitglied und wollten diesen Anschluss auch haben. So sei ihr Enkelkind sofort im Rudel der Huskys aufgenommen worden, sagte sie.

Ja, sie ticken anders, diese Hunde. Sie sind eigenständig, manchmal auch eigensinnig und dürfen daher niemals abgeleint umherlaufen, sagte Susanne Jochetz. „Sie haben einfach einen zu intensiven Jagdtrieb.“

 

Kekse für Hunde

 

Wenn die Prüfung des neuen Husky-Herrchens oder -Frauchens positiv verlaufen ist, dann wird ein Schutzvertrag abgeschlossen. Zum Wohle des Hundes. Und damit der jeweilige Hund sein neues Zuhause auch findet, bilden die Nothilfe-Mitglieder Fahrketten. Auch da sind Susanne und Stefan Jochetz dabei.

Am kommenden Wochenende findet man das Ehepaar mit den drei Huskys King (14 Jahre), Amira (11Jahre) und Iwan (7Jahre) am Infostand des Vereins Nothilfe Polarhunde im Tierheim Hochtaunus in Oberursel. Dort sind am Samstag und am Sonntag Tage der offenen Tür, an denen die Jochetz für ihren Verein werben. „Mit selbst gebackenen Hundekeksen“, verrät Susanne Jochetz lächelnd. Denn so etwas Besonderes ziehe Hundebesitzer einfach an.

Wer weitere Informationen zur Nothilfe Polarhunde haben möchte, wendet sich an Susanne und Stefan Jochetz per Telefon unter der Nummer (0 60 83) 94 01 96. Der Verein ist auf Spenden angewiesen und kann immer wieder vorübergehende Pflegestellen für die Hunde gebrauchen.

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