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Saalburg: Gute Stimmung beim Musikfestival des Lions-Clubs im Römerkastell

Von Am vergangenen Samstag könnte es so manchem schwer gefallen sein, bei der Entscheidung für die Abendgestaltung eine Auswahl zu treffen. Dem Vernehmen nach sollen 32 Veranstaltungen rund um die Saalburg gelockt haben. Wer indes zum Musikfestival der Lions ins Römerkastell zog, der dürfte es jedenfalls nicht bereut haben.
Die „Marvin-Dorfler-Band“ heizte beim 34. Saalburg-Musikfestival der Lions ordentlich ein. Foto: Dorit Lohrmann Die „Marvin-Dorfler-Band“ heizte beim 34. Saalburg-Musikfestival der Lions ordentlich ein.
Hochtaunus. 

„Es ist nicht so schlimm wie ich dachte“, frohlockte Gerhard Harmel. Der Vorsitzende des Lions-Fördervereins hatte, wie auch so manch anderer häufiger Gast beim Saalburg-Musikfestival, durchaus einen gewissen Rückgang der Besucherzahlen registriert.

„Alle Vereine und Gruppen wollten offenbar ihre Feste noch vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft unterbringen“, vermutete Harmel. Was dazu führte, dass laut Lions-Präsident Professor Dr. Gunter Eckert just am vergangenen Wochenende 32 Konkurrenzveranstaltungen in der Nachbarschaft stattfanden. Und gerade überstandene sowie angekündigte Unwetter hatten zusätzliche Hemmnisse für Ausgehwillige erzeugt.

Mit anderen Worten: So richtig rappelvoll wie bei manch vorausgegangenen Musik-Veranstaltungen der Lions wurde es in der Principa und dem Atrium diesmal nicht. Das wiederum hatte durchaus Vorteile für diejenigen, die allen Widrigkeiten zum Trotz das 34. Musikfestival der Lions in der Saalburg besuchten. Denn die diesmal angeheuerte Big Band heizte mit schwingenden Rhythmen dermaßen ein, dass viele für den vorhandenen Platz zum Tanzen dankbar waren.

Eindrucksvolle Evergreens

Die „Marvin-Dorfler-Band“, eine Formation aus dem Raum Friedberg, spielte unter der Leitung ihres Bandleaders Hans Eckhardt Funk, Swing und Filmmusik. Drei Singstimmen akzentuierten die Stücke der vorwiegend aus Bläsern zusammen gesetzten Band: Erik Borner samt seinem 15-jährigen Sohn Luca Kron und die professionelle Sängerin Bettina Skottke präsentierten abwechselnd, als Duo oder zu dritt ausdrucksvolle Evergreens aus der Soul- und Funk-Ära. Peppiger Rhythmus stand bei nahezu allen Nummern im Vordergrund, was zum Tanzen bewegte und die Laune der Besucher zweifelsfrei hob.

Dass sich der Vorsitzende des Fördervereins somit über das Ergebnis des 34. Musikfestivals der Lions zufrieden äußerte, war nicht verwunderlich. „Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt“, resümierte Gerhard Harmel zu fortgeschrittener Stunde.

„Nicht draufgelegt“

Immerhin hatte Kassenbetreuer Harald Fleischhauer mehr als 300 verkaufte Karten notiert. Im Jahr davor seien es mehr als 400 gewesen, erinnerte sich Harmel. Zudem gelte die Festschrift zum Musikfestival, die von Gewerbetreibenden mit Inseraten finanziert werde, als zweites Standbein der Benefiz-Veranstaltung. „Draufgelegt haben wir deshalb noch nie“, bekräftigte der Vorsitzende.

Schließlich benötigt der Lions-Club Usingen-Saalburg das eingespielte Geld nicht für sich selbst. Als gemeinnütziger Club unterstützen die Lions verschiedene Projekte in Usingen und Umgebung. Dazu gehören die Generationenhilfe „Zusammen aktiv“ (ZAK) im Usinger Land, die Clown-Doktoren mit Sitz in Wiesbaden und der Spiel- und Lernkreis an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Usingen.

Seit etwa zwei Jahren befasst sich der Lions-Club verstärkt mit dem Thema „Demenz im Alter“. Dazu möchte der Club mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Gesprächskreisen über die Krankheit Alzheimer aufklären. Mit fundierten Informationen, so der Tenor, lasse sich ein kompetenter Umgang mit Alzheimer fördern.

„Die Demenzaufklärung ist diesmal unser Hauptprojekt, das mit dem Musikfestival gesponsert wird“, sagte Harmel. Zudem solle in den Naturlehrpfad in Eschbach, einem angestammten Projekt des Lions-Clubs Usingen-Saalburg, weiterhin investiert werden.

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