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Neu Anspacher Bauprojekt gerät ins Trudeln: Investor für Bahnhofstraße ist insolvent

Von Das Bauvorhaben Bahnhofstraße 30 ist erneut in einer kritischen Phase: Der bisherige Investor, die Itasi AG, hat am 29. November Insolvenz beantragt. Doch die Chancen einer Realisierung sind noch immer gut.
Das Areal neben dem Rathaus soll bebaut werden. Doch der Investor Itasi hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Areal neben dem Rathaus soll bebaut werden. Doch der Investor Itasi hat einen Insolvenzantrag gestellt.
Neu-Anspach. 

Noch im November gab es gute Nachrichten: Der Streit um die Gestaltung des Bauprojektes Bahnhofstraße 30, direkt neben dem neuen Rathaus, wurde beigelegt. Zuvor wurde ein Normenkontrollverfahren mit einem Vergleich abgeschlossen und mit der neuen Planung zeigten sich alle zufrieden, denn sie reduzierte die Kubatur und das passte sich in weiteren Details der Umgebung sowie dem Standort an.

Damit konnte das Bauvorhaben weiter betrieben werden, aber jetzt schneite die schlechte Nachricht von der Insolvenz des Investors und Grundstückseigentümers, der Itasi AG, Sitz Hofheim im Taunus, herein.

Bürgermeister Hoffmann ist dennoch guten Mutes, denn eine Insolvenz bedeute nicht zwangsläufig das Aus für das Projekt. „Wir sind ja nicht direkt involviert, aber natürlich haben wir nachgefragt. Zu zwei Projekten, die trotz des Antrags auf Insolvenz, gute Chancen haben, fortgeführt zu werden, gehöre das Neu-Anspacher, denn die Rahmenbedingungen stimmten und man warte nur noch auf die Baugenehmigung“, teilte Hoffmann mit. „Der Bedarf an Wohn- und Geschäftsraum in Neu-Anspach ist da, das zeigt auch das Projekt Raiffeisenstraße“. Investoren müssten zu finden sein, so der Verwaltungschef weiter.

Frank Wingerter von der Geschäftsleitung der Itasi AG äußerte sich entsprechend optimistisch. Er war gestern nur kurz zu erreichen, teilte aber mit: „Wir stehen in Verhandlung für den Einstieg eines Investors, dann geht es normal weiter“.

Der Optimismus aus dem Rathaus sowie aus dem Hofheimer Unternehmen ist nicht unbegründet, denn auch Insolvenzverwalter Dr. Stepahn Lauberau von der Pluta Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt sieht gute Chancen: „Das Neu-Anspacher Projekt ist das unproblematischste, da wird sicher eine gute Lösung zu finden sein“, sagte er auf Anfrage.

Der alte Gebäudebestand auf dem 2900 Quadratmeter-Grundstück wurde schon vor längerer Zeit abgerissen, zurzeit ist die Brachfläche durch einen Bauzaun gesichert.

Nach dem letzten bekannten Planungsstand sollen zwei Baukörper mit Tiefgarage entstehen, im vorderen Gebäude sind Läden, Büros oder Praxen sowie seniorengerechte Wohnungen vorgesehen, im hinteren Gebäude Eigentumswohnungen.

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