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Verkehr im Hochtaunuskreis: Kommentar: Neu-Anspach, das Herz des ÖPNV

Von Unser Autor Matthias Pieren erklärt, warum der ÖPNV im Usinger Land besser ist als sein Ruf.
Foto: Pieren
Neu-Anspach.   

Wer hätte es gewusst? Neu-Anspach ist das Herz des ÖPNV im Hochtaunuskreis. 41 der 43 Stadt- und Ortsteile im Usinger Land lassen sich vom Bahnhof aus mit Bus oder Bahn ohne Umstieg direkt ansteuern.

Fix ist man mit der Taunusbahn auch in Hundstadt und Wilhelmsdorf. Einzig nach Cratzenbach und Michelbach gibt es keine direkte Busanbindung. Halbstündlich geht es an Werktagen mit der Taunusbahn sogar nach Friedrichsdorf, Bad Homburg und Oberursel.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der ÖPNV im Usinger Land ist besser, als die ewigen Dauernörgler glauben. Natürlich fällt immer wieder einmal ein Bus aus oder ein Anschluss wird verpasst. Das ist verflixt ärgerlich.

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Doch darf niemand erwarten, dass die öffentliche Hand ein ÖPNV-Angebot aus dem Hut zaubert, das tatsächlich alle 43 Orts- und Stadtteile untereinander und miteinander vernetzt. Wer fordert, dass der ÖPNV jeden Bürger zu jeder Stunde direkt vor der Haustür abholt und in jede andere Kommune chauffiert, kann bis zum Sankt-Nimmerleinstag warten. Das wäre unbezahlbar.

Fast alle Orte sind mit Bussen an die Haltestellen der Taunusbahn angeschlossen. Und das mindestens im 120-Minuten-Takt, teilweise sogar im Stundentakt, manche Schulbusse fahren noch häufiger.

Einem größeren Erfolg des ÖPNV steht lediglich die mangelnde Bereitschaft der Menschen entgegen, auf Bus oder Bahn umzusteigen. Der ÖPNV wird Zuschussbetrieb für den Hochtaunuskreis bleiben. Das kann man auch erwarten, schließlich gehört das ÖPNV-Angebot zur Daseinsvorsorge des Landkreises.

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