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Nicht zu übersehen

Von Das Wahlprogramm steht längst. Den Wahlkampf hatte die Schmittener FWG schon im November bei der Mitgliederversammlung begonnen. Jetzt gehen die Freien Wähler in die Vollen, damit es jedem dämmert, wen er wählen soll.
Dr. Wolfgang Pitzner, Volker Lehwalder und Thomas Willroth (von links) stellen die Wahlwerbung vor. Dr. Wolfgang Pitzner, Volker Lehwalder und Thomas Willroth (von links) stellen die Wahlwerbung vor.
Arnoldshain. 

Vor fünf Jahren haben die Freien Wähler in Schmitten einen deutlichen Stimmenzuwachs erreicht: Sie wurden mit 30 Prozent stärkste Fraktion. „Eine Wiederholung, gar Steigerung wird nur gelingen, wenn wir die Leute an die Wahlurne bekommen“, sagte Spitzenkandidat Volker Lehwalder beim Dämmerschoppen der FWG im Sportlerheim in Arnoldshain. Dort gab es Getränke, Gulaschsuppe und belegte Brötchen – und das auch noch umsonst für Mitglieder und Sympathisanten, wie Vorsitzender Dr. Wolfgang Pitzner feststellte.

Nicht vergeblich sollten die Ausführungen der FWG-Spitze sein: Pitzner nahm die Konkurrenten um die Wählergunst kritisch unter die Lupe und ließ an keinem ein gutes Haar. Fraktionschef Thomas Willroth ging auf den jüngsten FWG-Antrag zum Ausstieg aus der Windkraft ein, dem einzigen, der bis zum Ende durchdacht gewesen, aber nicht durchgegangen sei. „Es wird noch einmal geprüft, wir werden das beobachten, das muss nicht die b-now machen“, sagte er. Willroth stellte auch die Wahlwerbung der FWG vor mit verschiedenen Flyern für die einzelnen Ortsteile. Der schon legendäre FWG-Kurier sei bei der Verteilung leider nicht überall angekommen, vor allem nicht in der Hegewiese. Wenn die Freien Wähler mit allen 31 Kandidaten in auffälligen blauen T-Shirts an zwei Tagen on Tour gehen, werden sie garantiert keine Gasse und keine Ecke vergessen. Die große Schlusskundgebung in Arnoldshain soll dann ein besonderes Spektakel werden.

„Der Wähler wird dann entscheiden, was er glaubt, b-now hin und her“, sagte Willroth und gab das Wort an FWG-Urgestein Volker Lehwalder. Der warf über 18 Jahre kommunalpolitische Erfahrung in den Ring und sagte: „Wir sollten unsere Kraft nicht auf die b-now verwenden, sondern uns auf unsere Stärken konzentrieren.“ Der Versuch den Schmittener Haushalt endlich in den Griff zu bekommen, sei ein „Rohrkrepierer“. Für Vorgaben von oben würden von dort die Finanzmittel verweigert. „Die kommunale Selbstverwaltung ist doch ’ne Farce: wer spart, wird bestraft“, postulierte er. Zwischen den Wahlprogrammen der Schmittener Parteien gebe es keine großen Unterschiede, die b-now ausgenommen, die keine wirklichen Themen habe. „Ein Unterschied – der entscheidende – das sind die Menschen, die dahinter stehen, und das ist unsere Stärke“, rief Lehwalder unter Applaus den Zuhörern zu.

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