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Ortsbeirat spendet Geld für neue Toilette

Von Neue Besen kehren gut. Gilt das auch für den Ortsbeirat? Jedenfalls kniet sich der neue Ortsvorsteher schon jetzt so richtig in die Thematik der Dorfverschönerung hinein. So manche Idee gilt es für ihn umzusetzen.
Ein Foto von den Toiletten wollten wir den Lesern ersparen. Aber auch die Begrüßungsschilder sind mittlerweile in die Jahre gekommen und müssen restauriert oder ersetzt werden. Ein Foto von den Toiletten wollten wir den Lesern ersparen. Aber auch die Begrüßungsschilder sind mittlerweile in die Jahre gekommen und müssen restauriert oder ersetzt werden.
Gemünden. 

Mit einer erfreulichen Nachricht für die Dorfbewohner starteten die Ortsbeiratsmitglieder im Dorfgemeinschaftshaus ihre zweite Sitzung in der neuen Legislaturperiode. Sie beschlossen einstimmig, auf ihre Sitzungsgelder zu verzichten und das Geld auf ein Sparkonto fließen zu lassen.

Von diesem Konto sollen dann spezielle Maßnahmen im Dorf finanziell unterstützt werden. Dazu könnte auch die Sanierung der Toiletten im Dorfgemeinschaftshaus gehören. Herren- und Damenklo stammen noch aus den Sechzigern und benötigen dringend einer Modernisierung. Das beschloss schon der frühere Ortsbeirat unter der Leitung von Matthias Zenkert (SPD).

Zenkert war auch zur Sitzung ins DGH gekommen. Ortsvorsteher Klaus-Peter Stamm (SPD) empfahl, die Rohrverlegung im Sanitärbereich durch eine Fachfirma erledigen zu lassen und den Rest in Eigenregie zu bearbeiten. Matthias Zenkert sicherte seine Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Firma zu.

Außer der Neuverlegung der Rohre sollen die Trennwände in den Toiletten entfernt werden, Wandelemente eingebaut, die Fliesen erneuert sowie neue Toiletten und Waschbecken installiert werden. Es soll aber jeweils nur eine Toilette ersetzt werden, meinte Stamm. Nur so könne der laufende Betrieb im DGH garantiert werden. Aus dem Ortsbeirats-Budget stehen aus 2015 und 2016 noch 1600 Euro zur Verfügung, die Stamm in die Sanierung der WC-Anlage stecken möchte.

Das sei zwar eine umfassende Aufgabe, der sich der Ortsbeirat da stelle, sagte Stamm, dennoch wolle er darüber hinaus planen und bat die Dorfbewohner um Ideen für Projekte, die im kommenden Jahr angegangen werden könnten. Das Ergebnis war ein Windschutz für die Trauerhalle und die Sanierung des Wiegehäuschens.

Illegal entsorgt

Matthias Zenkert berichtete davon, dass Schwarzerlen im Sattelbach wachsen. Die Gemeinde müsse die grobe Vegetation dort entfernen, forderte er. In einer Hütte oberhalb des Dorfes habe er eine alte Waschmaschine und einen alten Rasenmäher entdeckt, die dort illegal entsorgt worden seien. Er forderte, die Gemeinde zu beauftragen, beide Dinge schnell abzuholen. Zudem müssten die durch die Witterung maroden Ortseingangsschilder überarbeitet werden.

Und Zenkert erinnerte auch an die Instandsetzung des Wanderweges neben den Bach gleich gegenüber dem Grundstück einer Firma im Ortseingangsbereich. Vor rund sechs Jahren habe die Firma einen Weg von der Gemeinde gekauft, allerdings mit dem Vorbehalt, den Wanderweg entlang des Sattelbaches im Bereich des Firmengeländes instand zu halten. Das sei bisher nicht geschehen. Klaus-Peter Stamm will alle vorgetragenen Punkte abarbeiten, versprach er.

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