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Viola Tamm und Band: Vio holt den Sieg

Von Die Neu-Anspacher Sängerin Viola Tamm und ihre Band hatten bei Deutschlands ältestem und größtem Nachwuchsfestival für Rock & Popmusik-Gruppen und Einzelinterpreten in Siegen gleich zweimal was zu feiern.
Viola Tamm (im roten Rock) gewann am Samstag mit ihrer gleichnamigen Band den Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Haupt-Kategorie Rock und nahm auch den Titel für die beste Single mit nach Neu-Anspach. Viola Tamm (im roten Rock) gewann am Samstag mit ihrer gleichnamigen Band den Deutschen Rock- und Pop-Preis in der Haupt-Kategorie Rock und nahm auch den Titel für die beste Single mit nach Neu-Anspach.
Neu-Anspach/Siegen. 

„Unglaublich!!! Wir haben mit Viola Tamm den deutschen Rockpreis 2014 gewonnen!! Yeeeeeaaaaah!!“ ist seit Samstagnacht auf facebook zu lesen. Mit der Nummer „Day One“ holte sich die Band, die den Namen der Neu-Anspacher Powerfrau trägt, in der Kategorie Rock auch den Bundestitel und zusätzlich für ihren Titel „Down“ in den Sonderkategorien den Bundespreis für die beste Single.

Den Erfolg am Samstag konnte „Vio“, wie ihre Fans sie nennen, beim Telefonat am Sonntagmorgen noch immer nicht so ganz fassen und jubelte. „Dass wir ausgerechnet in der Haupt-, Haupt-, Hauptkategorie gewonnen haben, das ist echt deeeeer Hammer!“, freute sie sich. Dabei hätten sie sich eher Erfolgschancen im Bereich Pop ausgerechnet, verriet die Sängerin und analysiert, warum sie bei der Fachjury, darunter keine Geringere als Jule Neigel, wahrscheinlich so gut angekommen sind: „Der Song macht einfach nur Spaß, ist gar nicht so typisch rockig, sondern eher ein bisschen reggae-lastig.“ Auftrittserfahren wie Viola Tamm ist, hatte sie schon während des Auftritts aus den Augenwinkeln bemerkt, dass Jule Neigel richtig begeistert „mitgedanced“ hat.

Dabei hatten die Frontfrau und ihre Jungs Manuel Schönherr (Gitarre, Backingvocals), Mike Brandt (Bass, Backingvocals), Marcel Jahn (Keyboard), Nic Knoll (Drums) und die beiden Backgroundsängerinnen Anna Prokop und Marlies Buijse es gar nicht so leicht. Denn als Hessensieger haben sie den kompletten Bundeswettbewerb eröffnet und mussten erstmal das Publikum ein bisschen auf Touren bringen.

Wer Viola Tamm kennt, weiß, dass ihr und ihrer Band das nicht besonders schwer fällt. „Aber Lampenfieber hatten wir dennoch alle“, gab sie zu. Weil sie aber als erste Band auf der Bühne standen, waren sie auch die einzigen, die einen Soundcheck machen durften und das sei sehr beruhigend gewesen.

Der nächste Band-Auftritt ist in Usingen

Auf ihren Lorbeeren ausruhen will sich Viola Tamm mit ihrer gleichnamigen Band auf gar keinen Fall. Der Sieg beim 32. Deutschen Rock- und Pop-Preis, der von der Deutschen Popstiftung, dem Deutschen

clearing

Doch die Konkurrenz sei groß und verdammt gut gewesen. „Da waren richtige Bretter dabei“, beschrieb es die Sängerin und erzählte, dass sie bei der Bekanntgabe des Ergebnisses im Bereich Pop alle in einer Bank gesessen und sich an den Händen gehalten haben. Da kamen die Hessen nicht unter die ersten Drei. „Aber als wir dann als Sieger des deutschen Rockpreises ausgerufen wurden, waren wir nicht mehr zu halten gewesen.“ Sie sei überglücklich und total stolz auf die Band, die im Grunde ein kleiner verrückter Haufen sei, und auf die erfolgreichen Songs, meinte Viola Tamm und schob nach: „Gut sein und dann auch beim Publikum ankommen, das kommt nur rüber, wenn man sich richtig lieb hat.“

Nach dem Sieg in Siegen lagen sich alle in den Armen und haben gefeiert. „Wir sind nach 2 Uhr als Letzte aus der Siegerlandhalle raus“, erzählte Viola Tamm und, dass sie schon morgens um 10.30 Uhr dort angereist waren. Mal eben so kurz rauf auf die Bühne und losgerockt, das sei es eben nicht im Showgeschäft. Dahinter stecke viel Arbeit. Hochmotiviert soll es jetzt weitergehen, denn die Band hat noch viel vor und die nächsten Termine stehen auch schon (siehe Infokasten).

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