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MKW-Gelände: Achtung, Staugefahr in Oberursel

Von Die Frankfurter Landstraße, eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem Taunus und der Großstadt, wird von kommender Woche an in Richtung Süden für Autos gesperrt. Die Stadt warnt vor „deutlichen Verkehrsbehinderungen“.
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Oberursel. 

Wer regelmäßig mit dem Auto durch Oberursel Richtung Frankfurt fährt, ist in diesem Jahr bereits Kummer gewöhnt: Im Frühjahr und frühen Sommer war die Frankfurter Landstraße wegen Bauarbeiten am Gewerbegebiet Nördliche Riedwiese bereits in südlicher Richtung für den Verkehr gesperrt gewesen. Als eines Tages Ende April noch Baustellen an der Homburger Landstraße sowie an der Kreuzung Frankfurter Landstraße/Zimmersmühlenweg dazukamen, ging an einem Tag nichts mehr im Oberurseler Süden.

Nun steht wieder eine Baumaßnahme an der Frankfurter Landstraße an, nämlich die Erschließung des MKW-Geländes (siehe weiteren Text) – und die Stadt Oberursel warnt: „Durch die Bauarbeiten und den Baustellenverkehr wird es zu Änderungen in der Straßenführung und dadurch zu deutlichen Verkehrsbehinderungen kommen – vor allem in den ersten Tagen der Baumaßnahme.“ Diese beginnt am kommenden Montag.

„Begrenzte Kapazität“

Dann wird die Frankfurter Landstraße – eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem Hochtaunus und Frankfurt – zwischen Bommersheimer Straße und Ludwig-Erhard-Straße in Richtung Frankfurt für Autos und Lastwagen voraussichtlich bis Ende dieses Jahres gesperrt. Fahrrad- und Busverkehr sind davon nicht betroffen, auch auf die U-Bahn-Linie 3 soll die Maßnahme keine Auswirkungen haben. Jedoch ist der südliche Ausgang an der U-Bahn-Station Bommersheim in den Tabaksmühlenweg bis 1. Oktober gesperrt.

Die Stadt empfiehlt zum einen ein Ausweichen aufs Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel und das Bilden von Fahrgemeinschaften, zum anderen rät sie dem Durchgangsverkehr gen Frankfurt, die Frankfurter Landstraße und damit die Baustelle weiträumig zu umfahren: über die A 661 und die B 455.

Investor will 2018 mit Bürobau beginnen

Etwa einen Hektar ist das sogenannte MKW-Gelände groß, das an der Frankfurter Landstraße unterhalb des augenfälligen Kraftwerk-Gebäudes liegt.

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Die Umleitungsstrecke in Oberursel habe „nur eine begrenzte Aufnahmekapazität“, warnt die Stadt. Die Strecke sollte möglichst nur dann befahren werden, wenn das Gewerbegebiet im Oberurseler Süden das Ziel ist. Folgende Umleitungen gibt es:

  In Richtung Frankfurt: Ab Zimmersmühlenweg verläuft die Umleitung U 1 über die Ludwig-Erhard-Straße auf die Frankfurter Landstraße. Abkürzungen durch die Gablonzer und die Oberurseler Straße sind laut Stadt nicht möglich.

  Aus Frankfurt Richtung Gewerbegebiet Süd: Die Umleitung erfolgt von der Frankfurter Landstraße nach links in die Ludwig-Erhard-Straße.

  Ziel Tabaksmühlenweg: Der Tabaksmühlenweg wird zwischen Gablonzer Straße und Frankfurter Landstraße zur Sackgasse; die Einfahrt ist von der Gablonzer Straße aus möglich.

Heute Ampel-Arbeiten

Bereits am heutigen Mittwoch steht eine vorbereitende Arbeit an: Die Ampel am Verkehrsknoten Frankfurter Landstraße/Zimmersmühlenweg/Bommersheimer Straße bekommt ein neues Signalprogramm und den Rechtsabbieger-Grünpfeil zum Zimmersmühlenweg zurück. Dafür wird die Anlage heute von 9 bis etwa 16 Uhr abgeschaltet. Die Ordnungspolizei kümmert sich darum, dass Fußgänger über die Straßen gehen können.

Für die kommende Woche beginnenden Erschließungsarbeiten sind 400 000 Euro eingepreist. Die Frankfurter Landstraße bekommt eine Linksabbiegerspur zum MKW-Gelände, außerdem werden ab Tabaksmühlenweg ein Mischwasserkanal verlegt und die Fahrbahn erneuert. Zudem sollen Versorgungsleitungen bis zum künftigen Firmengelände verlegt werden.

Einst war ein Umbau der gesamten Kreuzung plus neue Ampel im Gespräch. Diese Maßnahme war aus Kostengründen verschoben worden und steht laut Stadt auch 2018 nicht an. Weil durch den Bürokomplex etwa 600 zusätzliche Fahrten pro Tag erwartet werden, sollte der Kreuzungsumbau eigentlich abgeschlossen sein, bis die Büros bezogen werden.

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