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Bald taucht der neue Prinz auf

Wer ein echter Fastnachts-Fan ist, der fiebert schon längst dem 11. 11. entgegen. Denn an diesem Tag wird dem närrischen Volk traditionell der neue Prinz vorgestellt. Aber wer wird dieses Mal die Narretei als Hoheit anführen? Die TZ hat den zukünftigen Regenten getroffen und stellt ihn ihren Lesern in Form des Prinzen-Rätsels vor. Im vierten und letzten Teil geht es auch um die Pflichten, die so ein Amt mit sich bringt.
Erkennen Sie die neue närrische Hoheit? Nicht mehr lange, und der Prinz gibt sich offiziell zu erkennen.	Foto: Priedemuth Erkennen Sie die neue närrische Hoheit? Nicht mehr lange, und der Prinz gibt sich offiziell zu erkennen. Foto: Priedemuth
Oberursel. 

Dass die zukünftige Tollität bereits seit Kindesbeinen fest in der Fassenacht verwurzelt ist, haben wir bereits erfahren. Auch die vielen Korporationen, denen unser Gesuchter angehört, wurden bereits vorgestellt. „All das würde wohl ausreichen, um eine Erklärung dafür zu finden, weshalb es für mich ein langgehegter Traum ist, einmal Karnevalsprinz in Orschel zu sein“, erzählt unserer Thronanwärter. Aber ein weiterer Aspekt, der für unseren Prinz in spe den Reiz des Amtes ausmacht, ist: „Es wäre einfach schön, die Fassenacht mal aus einer anderen Perspektive zu erleben.“

Doch vor der großen Inthronisation hat der zukünftige Prinz keineswegs Ferien. Im Gegenteil, seine Hoheit hat bereits jetzt einen sehr vollen Terminkalender, denn schließlich müssen bis zum Amtsantritt noch zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Das fängt bereits in Bezug auf den Kopf an, denn für die Prinzen-Kappe musste das designierte närrische Oberhaupt zur Maßanfertigung nach Bischofsheim reisen. Auch das Ornat des Prinzen, das auf gar keinen Fall als Kostüm bezeichnet werden sollte, ist eine Spezialanfertigung.

Der neue Prinz hat also die Sommerferien dazu genutzt, Maß nehmen zu lassen. „Ich habe mich für ein sehr traditionelles Ornat entscheiden“, sagt unser baldiger Prinz ein wenig geheimnisvoll, denn mehr soll noch nicht verraten werden. Und natürlich musste auch der Hofstaat eingekleidet werden.

So sind der Regent und seine Mannschaft bereits ausstaffiert, um während der Kampagne weit über 100 Termine absolvieren zu können. „Ich freue mich natürlich wahnsinnig auf den 11. November, wenn am Fastnachtsbrunnen in der Wiederholtstraße offiziell die Fastnacht eingeläutet wird“, sagt unser zukünftiger Prinz. Am selben Abend wird dann die feierliche Inthronisation stattfinden, bei der der Regent sein Zepter erhält.

 

Gala als Highlight

 

„Weitere Highlights innerhalb der Kampagne werden für mich die Eröffnungssitzung meines Vereins sowie die Gala der Tollität im Hotel Mövenpick sein.“ Vom großen Taunus-Karnevalszug und dem Rathaus-Sturm natürlich gar nicht erst zu sprechen . . .

Auch die über 400 Prinzen-Orden sind bereits bei einer Firma in Offenbach bestellt. „Da eine Entscheidung über das Aussehen zu treffen, war gar nicht so leicht für mich“, erzählt unser Gesuchter. Der Prinzen-Orden wird traditionsgemäß nur von seiner Hoheit an Frauen und Männer vergeben, die sich innerhalb der Kampagne durch besondere Leistungen um die Fastnacht verdient gemacht haben.

Doch warum wählte der Noch-Kronprinz ausgerechnet die Kampagne 2014/2015, um seinen Wunsch, einmal Prinz zu sein, in die Realität umzusetzen? „Nun, es stehen zwei für mich wichtige Jubiläen an“, verrät die zukünftige Hoheit. „Zum einen feiert mein Verein sein 125-jähriges Bestehen, zum anderen feiere ich im kommenden Jahr meinen 50. Geburtstag.“

 

In die Bütt

 

Und nach der Kampagne wird unser Blaublut dann einer weiteren Korporation angehören, nämlich der der Ex-Prinzen. Nur ein Wunsch unseres künftigen Regenten hat sich bis dato noch nicht erfüllt. „Ich wollte schon immer mal gemeinsam mit meiner Schwester in der Bütt stehen, aber ich kann einfach keine Vorträge schreiben“, bedauert er.

Wen könnten wir suchen, wer wird Oberursels nächstes närrisches Oberhaupt? Den Namen des Prinzen sowie die Antwort auf die Frage, welchen Fastnachts-Traum sich unser Gesuchter bisher noch nicht hat erfüllen können, schreiben Sie bitte auf eine Postkarte.

Diese muss bis zum Stichtag am Samstag, 1. November, an folgende Adresse gesendet werden: Taunus Zeitung, Stichwort Prinzen-Rätsel, Schwedenpfad 2, 61348 Bad Homburg. Auch dieses Mal gibt es wieder attraktive Preise zu gewinnen. Zum Beispiel Brunch-Gutscheine für das Hotel Mövenpick, zwei Inspektions-Gutscheine fürs Auto sowie Eintrittskarten für die Sitzungen der Oberurseler Karnevalsvereine sowie die Gala der Tollität im Hotel Mövenpick.

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