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Baustelle hier, Einweihung dort

Woran werden wir uns im Jahr 2015 erinnern? Das Team des Stadtarchivars hat den Jahreswechsel genutzt, um die wichtigsten Jubiläen zusammenzufassen. Wir stellen die Ergebnisse in einer vierteiligen Serie vor. Heute geht es um diverse Schulneubauten in der Stadt.
Ein Feuer hat im Oktober 2005 die alte Bommersheimer Grundschule zerstört.	Foto: jp Ein Feuer hat im Oktober 2005 die alte Bommersheimer Grundschule zerstört. Foto: jp
Oberursel. 

Die Jahre 2005 und 2010 können ohne Übertreibung als Jahre großer Bautätigkeit bezeichnet werden. Bereits im März 2005 wurde mit einem großen Festakt die Grundschule im Camp King eingeweiht, die seit 2006 Grundschule am Eichwäldchen heißt. Baubeginn war im Juli 2003 gewesen. Erstbezug mit „Ranzen und Bollerwagen“ war am 3. November 2004. Die Schule mit Betreuungszentrum, Mensa und Sporthalle wurde nach den Plänen der Oberurseler Architekten Gallwitz, Hoffmann und Partner gebaut.

Im Mai 2005 feierte eine weitere Schule ihre Einweihung. Die Grundschule Oberstedten, die heutige Dornbachschule. Im November 2003 war die 1966 eingeweihte Volksschule aufgegeben worden. Die Schüler und Lehrer waren in die Marxstraße umgesiedelt, bis die neue Schule fertig war. Am 2. März 2004 wurde der Grundstein für die neue Schule mit Kindergarten und Kinderhort gelegt. Der Unterricht wurde dann im Januar 2005 aufgenommen.

Das sogenannte Gärtnerhaus auf dem Camp-King-Gelände im Norden der Stadt war am 21. Mai 2005 der Ort eines großes Festes. Besonders für 20 Jungs und Mädchen dürfte dieser Tag ein Erlebnis gewesen sein, schließlich feierte ihr Waldorfkindergarten seine Eröffnung. In unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem befindet sich außerdem die Freie Waldorfschule Vordertaunus.

Ein großer Schock für viele Bommersheimer war es, erfahren zu müssen, dass ihre Grundschule in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober 2005 zerstört wurde. Ein Feuer, das im sogenannten Schustertrakt der Schule ausgebrochen war, hatte die Burgwiesenschule zerstört. Vorübergehend konnten 200 Jungen und Mädchen in den ehemaligen Räumen der Grundschule der Frankfurt International School (FIS) untergebracht werden. So wurde der bereits in Planung befindliche Neubau der Schule vorverlegt. Am 12. März 2008 erfolgte die Grundsteinlegung. Gut ein Jahr später, am 4. Juli 2009, konnte die neue Schule bereits eingeweiht werden.

Unter dem Synonym „Tor zum Taunus“ sollte das neue Taunus-Informationszentrum (TIZ) bekanntwerden. Am 10. Mai 2010 erfolgte an der Hohemark der Spatenstich für das Projekt. Geplant wurde das TIZ unter der Federführung des Naturparks Hochtaunus von dem Bad Homburger Architekturbüro „kreateam architekten“. Am 20. Mai 2011, kurz vor dem Hessentag, wurde das Taunus-Informationszentrum eingeweiht.

 

Neues Gotteshaus

 

An die alte Kirche St. Petrus Canisius werden sich viele Oberstedter Bürger wohl noch gut erinnern. Am 21. März 2009 war die Kirche profaniert worden – das heißt, das Gotteshaus wurde entweiht, da der Abriss des Gebäudes unmittelbar bevorstand. Bereits im Juli war mit den Arbeiten begonnen worden. Die katholische Kirche war am 4. Juli 1964 geweiht worden.

Die neue Kirche mit angeschlossenem Gemeindezentrum entstand nach Plänen des Architekturbüros Hofmann und Partner aus Schmitten. Am 5. Dezember 2010 wurde die neu erbaute Kirche St. Petrus Canisius eingeweiht.

„Gerade was Jubiläen betrifft, haben wir einen speziellen Ordner, auf den wir bei der Zusammenstellung solcher Daten zurückgreifen können“, erläutert Linda Rischar, seit acht Jahren Mitarbeiterin im Stadtarchiv. Doch mit einem Blick in besagten Ordner ist es natürlich nicht getan. „Natürlich muss man auch noch viel recherchieren. Aber mitunter viele verschiedene Quellen anzapfen zu müssen, finde ich sehr spannend, denn man findet sehr viel Neues heraus“, erzählt Linda Rischar.

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