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Bloß keine Routine

Nicht nur, weil es derzeit 30 Grad warm ist, läuft bei vielen Frohsinn-Aktiven der Schweiß in Strömen. Schließlich hat das Training für die bevorstehende Kampagne bereits begonnen. Und auch im Vorstand sind die Weichen für eine kontinuierliche Arbeit nun gestellt.
Damit die Auftritte – so wie hier der des Frohsinn-Balletts im Jubiläumsjahr 2015 – „sitzen“, bereitet der Verein schon die neue Kampagne vor. Foto: Andy Breitbart Damit die Auftritte – so wie hier der des Frohsinn-Balletts im Jubiläumsjahr 2015 – „sitzen“, bereitet der Verein schon die neue Kampagne vor.
Oberursel. 

Heiß geht’s derzeit zu beim Frohsinn. Denn der größte Fastnachtsverein der Brunnenstadt rüstet sich bereits für die neue Kampagne. „Klar sind wir jetzt schon mittendrin“, sagt Frohsinn-Sprecher Gerd Krämer. „Nach den Sommerferien bleibt uns ja nicht mehr so viel Zeit. Und das Publikum erwartet von uns ein mitreißendes Programm.“

Ein Zurück zur Routine und kräftig Durchschnaufen soll es also nicht geben, obwohl zwei anstrengende Jahre hinter dem „Frohsinn“ liegen, schließlich galt es 2015, das 125-jährige Bestehen zu feiern. Das war selbst für den 450 Mitglieder starken Verein eine Herausforderung, räumt Vorsitzender Stephan Remes ein. Doch Routine wäre schlimm, findet Krämer, denn dann würden Frische und Spontanität verloren gehen – für Fastnachter eine schreckliche Vorstellung.

Immerhin sind schon mal die Weichen für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft gestellt. Bei der Mitgliederversammlung wurden Vorsitzender Stephan Remes, Michi Kukurusovicz (1. Kassierer), Dani Neuhäuser (Schriftführerin) und Detlev Unruh (1. Zeugwart) einstimmig für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt, allerdings nur für ein Jahr, wurden Gerd Krämer (2. Vorsitzender und Pressesprecher), Jutta Eckard (2. Kassiererin) und Axel Friedrich (2. Zeugwart). Hintergrund ist eine Satzungsänderung, die gewährleisten soll, dass bei Personalwechseln im Vorstand immer „neue“ und „erfahrene“ Vorstandsmitglieder gleichzeitig im Amt sind. Das heißt, im nächsten Jahr werden alle Stellvertreter-Posten noch einmal gewählt, dann aber für zwei Jahre. Durch diese Überschneidung im Wahlrhythmus sei gewährleistet, dass „ein Teil der Mannschaft dann in jedem Fall vorhandenes Wissen noch an neue Amtsträger weitergeben“ kann, erklärt Stephan Remes.

Vor der Zukunft ist dem neuen und alten Vorsitzenden nicht bange: 480 Mitglieder, davon rund 250 aktive, die sich ins Vereinsleben mit persönlichem Einsatz einbringen, eine funktionierende Jugendarbeit mit vielen Kindern und Jugendlichen sowie ein tolles Niveau bei allen Aktivitäten. „Es gibt gute Gründe für uns, optimistisch zu sein“, so Remes.

(aw)
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