E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Fußball WM: Die WM-Arena in Bad Homburg steht

Von Der Bildschirm steht, die Fässer sind angeschlossen – jetzt kann es losgehen. Die Stadt und ihre kongenialen Partner bitten zum Public Viewing hinter dem Technischen Rathaus.
Schweres Gerät war vonnöten, um den LED-Großbildschirm in der Public-Viewing-Arena hinter dem Technischen Rathaus aufzubauen. Foto: Matthias Reichwein Schweres Gerät war vonnöten, um den LED-Großbildschirm in der Public-Viewing-Arena hinter dem Technischen Rathaus aufzubauen.
Bad Homburg. 

Sie sind heiß auf die Fußball-Weltmeisterschaft? Sie freuen sich aufs Public Viewing? Dann sind Sie hinter dem Technischen Rathaus an der richtigen Adresse, denn dort findet von heute an das städtische „Rudelgucken“ statt. Zum Auftakt der WM wird von 17 Uhr an der „Klassiker“ Russland gegen Ägypten auf LED-Großbildschirm gezeigt.

Wie bereits berichtet, ist man mit der Veranstaltung vom Rathausplatz hinter das Technische Rathaus gezogen, da das Rathaus derzeit saniert wird. Die Hälfte des Platzes wird als Baulager genutzt, eine öffentliche Veranstaltung mit bis zu 1000 Gästen nicht denkbar. Für Gambi-Wirt Michael Thalhofer kein Problem. Ihm gefällt der neue, mittlerweile dritte Public-Viewing-Standort (nach Schlossgarage und Rathaus) ohnehin am besten. „Optisch ist das der bislang schönste Platz“, so Thalhofer, der wieder für die Bewirtung der Besucher zuständig ist. Außerdem würde die natürliche Umrandung – auf zwei Seiten die ehemalige Bundeswertpapierverwaltung, auf einer Seite eine bereits vorhandene Umzäunung – die Kontrolle der Fläche erleichtern. Thalhofer: „Außerdem zieht es hier nicht so!“ Und einige Bäume sorgen an heißen Tagen für Schatten. Drumherum gibt es ausreichend Platz, so dass niemand durch die Bäume in seiner Sicht gestört wird.

Michael Mühlhausen ist mit dem neuen Standort ebenfalls zufrieden – „auch wenn es technisch für uns keinen Unterschied macht“. Der Chef von „Zwei M – Event + Technik“ hat schon an diversen Standorten sein Equipment aufgebaut, verfügt über entsprechende Erfahrung. Und eine eventuelle Sonneneinstrahlung macht seinem LED-Großbildschirm (3,15 mal 6 Meter) nichts aus. Höchstens, wenn sie den Gästen ins Gesicht scheint – aber das kann Mühlhausen nicht beeinflussen. Zwei Tage hat ein achtköpfiges Team geackert, bis der „Mega-Fernseher“ endlich stand. Als Unterkonstruktion wurde ein Gerüst aufgestellt, auf dem dann LED-Module montiert wurden. Stabilisiert wird der Aufbau durch große, sechs Tonnen schweren Wassertanks. Zudem wurde ein kleiner Container aufgestellt, von dem aus die Technik betreut wird – und in der die Nachtwache nächtigt. Die Einlasskontrollen übernimmt übrigens eine angemietete Sicherheitsfirma. Ein weitere Container mit Toiletten steht bereits ebenfalls.

Auch Kirsten Ohlrogge ist mit dem diesjährigen Standort sehr zufrieden – allerdings bedeutete die Organisation einiges an Stress – schließlich ist die Public-Viewing-Arena normaler Weise ein Parkplatz für die Rathausmitarbeiter. An den Vormittagen und den spielfreien Tagen können die Mitarbeiter ihre Fahrzeuge dennoch hinter dem Technischen Rathaus parken. Und: „Wir haben auf dem ehemaligen Basler-Areal gegenüber 70 Stellplätze anmieten können“, erklärt die Frau, die wie keine Zweite städtische Events auf die Beine stellt.

Ein Rahmenprogramm wird es in diesem Jahr nicht geben. „Das wurde in der Vergangenheit nicht gut angenommen“, erklärt Thalhofer. Die Gäste würden lieber die Vorab-Berichterstattung der jeweiligen Sender schauen. Thalhofer macht nicht nur den Ausschank in der „Arena“, er hat auch wieder einen VIP-Bereich eingerichtet – eine kleine Tribüne mit Sitzplätzen und seinem mobilen Alm-Stadl. Kurzum: Es ist angerichtet für eine hoffentlich spannende WM.

Zur Startseite Mehr aus Vordertaunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen