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KunstWerkStadt: Die ganze Stadt wird zur Galerie

Von Am Wochenende vom 15. bis zum 16. September steht Bad Homburg mit der zehnten Auflage der „KunstWerkStadt“ wieder ganz im Zeichen der Kunst.
Fritz und Maraia Chlench waren 2012 bei der KunstWerkStadt dabei und zeigten ihre bemerkenswerten Arbeiten.Archivfoto: Jochen Reichwein Fritz und Maraia Chlench waren 2012 bei der KunstWerkStadt dabei und zeigten ihre bemerkenswerten Arbeiten.Archivfoto: Jochen Reichwein
Bad Homburg. 

Mehr Kunst geht kaum: An 72 Ausstellungsorten zeigen 178 Künstler an zwei Tagen ihre Werke. Am Samstag, 15. September, und Sonntag, 16. September, verwandelt sich mit der „KunstWerkStadt“, die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet, ganz Bad Homburg in eine überdimensionale Galerie. „Es ist schwer, sich etwas auszudenken, was es bei der zehnten Bad Homburger „KunstWerkStadt“ nicht gibt“, meint Christine Zekorn, die das Ereignis mit Gero Fuhrmann organisiert. Jetzt hat sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Heetjes (CDU) die wichtigsten Eckdaten des kulturellen Schmankerls in der Englischen Kirche vorgestellt.

Wie jedes Mal gibt es wieder einen faltbaren Stadtplan, an dem alle 72 Ausstellungsorte und die Künstler mit einer kurzen Beschreibung ihrer Arbeiten verzeichnet sind. „So können sich die Besucher vorab ihre ganz persönliche Route zu den Ausstellungsorten zusammenstellen“, empfiehlt Zekorn. Der Plan, der übrigens so konzipiert ist, dass man ihn als Brief an Freude verschicken kann, liegt bei der Tourist-Info im Kurhaus, im Rathaus, in der Volkshochschule und in der Stadtbibliothek aus. „Mit dem Plan kann man auf Entdeckungsreise durch den Dschungel der Kunst in unserer Heimatstadt gehen“, sagt Zekorn, die den Besuchern ans Herz legt, mit dem Fahrrad von einem zum anderen Ausstellungsort zu fahren. „72 Ausstellungen sind zwar auch dann nicht an zwei Tagen zu schaffen. Aber immerhin kann man mehr sehen, wenn man mit dem Rad unterwegs ist“, fügt sie hinzu. Schöner Nebeneffekt. „So lernt man neue Straßen kennen, neue Gegenden, in denen man noch nie war. Und vor allem Menschen, die sich für Kunst interessieren, die Kunst machen. Menschen also, mit denen man schon von vorneherein ein gemeinsames Interesse teilt“, sagt die Organisatorin.

Beeindruckend wird auch dieses Mal wieder die Vielfalt und die Internationalität der Künstler sein, versichert Christine Zekorn. „Alle Materialien, aus denen man Skulpturen oder Objekte herstellen kann, sind vertreten“, so die Organisatorin. „Glas, Holz, Eisen, Bronze, Beton oder Speckstein, Ton Sand und Filz.“, schildert Zekorn. „Auch Papiere und Leinwände werden mit allen denkbaren Malmitteln behandelt: Bleistift, Öl, Wachs, Radierungen, Aquarell, Acryl – alles ist in den unterschiedlichsten Stilen dabei. Das reicht von impressionistischer Kunst über Grunge- oder Rebel-Art bis hin zu Fantasy-Art.“

Die Ausstellungsorte, zu denen auch die Galerie Artlantis und die Englische Kirche zählen, verteilen sich auf die Innenstadt und alle Stadtteile. Sie sind am kommenden Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An einigen Orten gibt es ein Sonderprogramm mit Lesungen, Musik oder einer Performance. „Was die Zahlen betrifft, ist die zehnte nicht die größte „KunstWerkStadt“ der bisherigen, aber vielleicht die vielfältigste, die es je zu sehen gab“, so Zekorn.

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