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Neuerungen beim Sicherheitskonzept: Ein Zug, der mehrere Rekorde bricht

Von Der Taunus-Karnevalszug 2017 wird ein Rekordzug. Mit 175 Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen haben sich mehr Teilnehmer angemeldet als je zuvor. Es wird aber auch der letzte von elf Zügen sein, die Harry Hecker in den vergangenen Jahren zusammengestellt hat. „Ich höre auf“, sagt der Zugmarschall.
Riesenstimmung: Der Taunuskarnevalszug lockt jedes Jahr Jung und Alt in die Innenstadt. Foto: Jochen Reichwein Riesenstimmung: Der Taunuskarnevalszug lockt jedes Jahr Jung und Alt in die Innenstadt.
Oberursel. 

120 Stunden hat Harry Hecker gebraucht, um den ersten seiner inzwischen elf Taunus-Karnevalszüge zusammenzustellen, bei der Organisation des letztjährigen Zuges hat er „bei 240 Stunden aufgehört zu zählen“. Der Zug, der am Fastnachtssonntag (26. Februar) durch die Oberurseler Gassen zieht, wird der letzte unter der Regie Heckers sein. „Ich höre auf“, sagt der Zugmarschall, der 2011 den Vorsitz des Zugausschusses des Vereinsrings übernommen hatte. Für seinen Rückzug gebe es mehrere Gründe, über die er aber heute noch nicht reden möchte.

Zum Abschluss präsentiert Hecker einen Zug, der Rekorde bricht. Mit 175 Zugnummern gibt es in diesem Jahr so viele Motivwagen und Fuß- und Musikgruppen wie nie zuvor. „Schon im vergangenen Jahr war unser Zug mit 166 Zugnummern größer als der in Frankfurt“, sagt Hecker, der wie immer nach den Sommerferien mit der Organisation des Zuges begonnen hatte.

Riesige Fußgruppe

Zwei weitere Rekorde wird der Zug 2017 brechen: Insgesamt 2800 Akteure werden auf den Oberurseler Straßen unterwegs sein, und mit 115 Personen stellt Oberstedten die größte Fußgruppe, die je mitgezogen ist. Zumindest selten ist, dass diesmal alle närrischen Hoheiten aus dem Taunus ihr Kommen angekündigt haben.

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Neuerungen gibt es, was das Sicherheitskonzept betrifft. „Nach den Vorfällen von Berlin mussten wir die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen“, sagt Harry Hecker. Insgesamt seien doppelt so viele Sicherheitskräfte im Einsatz als im vorigen Jahr. Genaue Zahlen will er nicht nennen – auch das ist Teil des Konzepts. Zudem wird es laut Hecker erstmals feste Absperrungen geben. Es handele sich um Behälter, die mit Schuttgut gefüllt seien, das recycelt werden kann, erklärt er. Beim Thema Füllung habe der städtische Betrieb Bau und Service Oberursel geholfen. Das THW übernehme das Aufstellen und den Abbau. „Wir haben alles mit dem Brandschutz abgesprochen.“

Hecker lobt das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. „Ich denke, dass wir das alles elegant hinbekommen haben.“ Sprich, für die Besucher und Teilnehmer soll weiter der Spaß am Zug im Vordergrund stehen – das ist Hecker besonders wichtig.

Start des Zuges ist wie üblich um 14.11 Uhr. Den Anfang macht der Musikzug der TG 1875 Bad Soden – das Bommersheimer Kinderprinzenpaar, Lea I. und Christos I., und der Oberurseler Prinz, Rüdiger I., mit Gefolge beschließen traditionell den Zug.

Die Wagen und Gruppen stellen sich wie immer in der Altkönigstraße auf, dann wälzt sich der närrische Lindwurm über die Straße Am Rahmtor. Es folgen Marktplatz, Eppsteiner Straße, Homm-Kreisel, Holzweg, Epinay-Platz, Henchenstraße, Liebfrauenstraße, Adenauerallee, Aumühlenstraße und Austraße. In der Oberhöchstadter Straße wird sich der Zug auflösen (siehe Infografik).

Karten für die Tribüne

Für die Ehrentribüne am Marktplatz werden die restlichen Sitzplätze wie immer am Fassenachts-Sonntag von 13.30 Uhr an zum Preis von fünf Euro verkauft. Auf dem Epinay-Platz gibt es wieder eine Zugmoderation und ein entsprechendes Rahmenprogramm vor und nach dem Zug. Moderiert wird das Zuggeschehen auch an der Ehrentribüne auf dem Marktplatz sowie im Holzweg, in der oberen Adenauerallee und in der Oberhöchstadter Straße.

Natürlich befindet auch in diesem Jahr eine Jury über die besten Ideen rund um den Zug: Sie zeichnet die fantasievollsten Wagen und Fußgruppen aus. Die Preisträger werden in der Stadthalle bekanntgegeben. Dort heißt es wie jedes Jahr nach dem Zug: närrisches Treiben mit Programm ab 16 Uhr.

Der Innenstadtbereich wird wegen des Taunus-Karnevalszuges von 10 Uhr an großräumig gesperrt (siehe INFO). Das gilt auch für einige Kreuzungsbereiche, wo Ordnungspolizei und THW im Einsatz sind, darunter die Kreuzung Borkenberg/Sandweg, die von 12 Uhr an für den Verkehr geschlossen wird, oder der Homm-Kreisel, in den von 13 Uhr an nicht mehr eingefahren werden kann. Die Straßensperrungen werden nach Beendigung der Reinigungsarbeiten, voraussichtlich nach 20 Uhr, wieder aufgehoben.

Drei große Parkplätze

Den Besuchern wird empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen und per U- oder S-Bahn oder mit dem Stadtbus anzureisen. Drei größere Parkplätze rund um die Innenstadt werden ausgeschildert und können von den Zugbesuchern genutzt werden: der Park-and-ride-Platz am Bahnhof Oberursel, der Parkplatz auf der Wiese bei Rolls-Royce und das Parkdeck auf dem Gelände der Feldbergschule.

Die Parkhäuser „Stadthalle“ und „City“ (am Epinay-Platz) sind am Karnevalssonntag in der Zeit von 6.30 Uhr bis 1 Uhr geöffnet. Die Stadtwerke Oberursel (Taunus) bieten einen Sondertarif für 2,50 Euro pro Parkvorgang an. Wichtig: Während des Karnevalsumzuges kann das Parkhaus Stadthalle vorübergehend nicht angefahren werden. Das Parkhaus Altstadt im Holzweg ist wegen der Absperrungen für den Zug nicht zu erreichen und bleibt daher ganztägig geschlossen.

 

Weitere Infos wie auch den Flyer mit allen Teilnehmern des Taunus-Karnevalszuges und die Einrichtung der Umleitung sowie der vorübergehenden Straßensperrungen finden Interessierte auf www.vereinsring-oberursel.de und auf www.narrenrat-oberursel.de.

 

Die Innenstadt weiträumig umfahren

Wegen der Sperrungen für den Taunus-Karnevalszug werden Verkehrsteilnehmern am Fastnachtssonntag, 26. Februar, von 10 Uhr an die folgenden vier Umleitungsstrecken angeboten:

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