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Hessenschau: Schon seit 53 Jahren auf Sendung

Die Klasse 4C der Montessori-Schule aus Kronberg war mit ihrem Lehrer Klaus Schader zu Besuch bei der hr- Hessenschau und durfte einmal hinter die Kulissen blicken.
Frankfurt.  Die Hessenschau läuft
täglich, auch an Feiertagen, im hr-
Fernsehen pünktlich um
19.30 Uhr – und das seit 53 Jahren.
Beheimatet sind Redaktion und
Studio am Dornbusch in Frankfurt.
Das historische Gebäude stammt
aus den 40er Jahren und sollte ursprünglich
Sitzungsort des Deutschen
Bundestages werden, aber in
einer sehr knapp ausgegangenen
Abstimmung entschied man sich
schließlich für Bonn als Hauptstadt
der Bundesrepublik Deutschland.
Zum Glück, könnte man sagen!


Besonders beeindruckend ist der
runde Plenarsaal, in dem sich heute
der große Sendesaal befindet. Dort
probt auch das hr-Sinfonieorchester.
Und ganz in der Nähe befindet
sich auch das Studio der Hessenschau,
wo der stellvertretende Chefredakteur
Harald Füner den jungen
Reportern einen ganzen Vormittag
lang Rede und Antwort stand.

Die Mitarbeiter der Nachrichtensendung
treffen sich jeden Morgen
um 9 Uhr zu einer Redaktionskonferenz.
Dort wird besprochen, worüber
abends in der Sendung berichtet
werden soll. Am Nachmittag
kommen dann die Moderatoren
und präsentieren die Nachrichten.
Unter der Decke des Studios
hängen mehr als 400 Scheinwerfer,
die für optimale Ausleuchtung sorgen.
Sehr spannend fand die Klasse
ein Gerät namens Autoscript, auch
Teleprompter genannt.

Diese Vorrichtung
hat eine besondere Funktion:
Es handelt sich um eine Platte
mit einem verdunkelten Einwegspiegel,
der vor dem Kameraobjektiv
angebracht ist. Der Nachrichtentext
wird spiegelverkehrt von einem
Computer auf die Platte projiziert
und kann vom Moderator richtig
herum abgelesen werden.

Es entsteht
der Eindruck, als würden die
Moderatoren frei sprechen!
Zurzeit gleichen die Räume der
Hessenschau einer Baustelle, da neben
dem alten Studio ein ganz neues,
digitales Aufnahmestudio entsteht.
In Zukunft braucht man keine
aufwendige Dekoration mehr,
da sämtliche Hintergründe, beim
Fernsehen „Background“ genannt,
mit einem sogenannten Green
Screen per Computer in das Bild
gemischt werden. Im bisherigen
Studio wird dann der Wetterbericht
produziert, der jetzt noch vom
Main-Tower aus auf Sendung geht.
Zum Schluss durften die Schüler
noch den Schneideraum besichtigen,
wo nicht mehr wie früher
Filmstreifen geschnitten
werden.

Auch hier
funktioniert alles per
Mausklick am Computer.
Zur besseren
Orientierung sind die
Tastaturen bunt eingefärbt.
Nach einem letzten
Blick in den
Newsraum mit Hunderten
von Nachrichten
aus dem Liveticker
bedankte sich die
Klasse bei Herrn Füner
für einen wunderschönen
Tag.


Die Autoren: Miu
Simonis, Antonia
Amereller, Antonia
Pfeiffer, Ann Catrin
Ruland,
Daniel Preißmann,
Mika Diez
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