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Hochhausbrand verläuft glimpflich

Von Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Pommernstraße: Bei einem Wohnungsbrand im achten Stock kam niemand ernsthaft zu Schaden. Weshalb das Feuer ausbrach, ist noch immer nicht geklärt.
Schwalbach. 

Graue Rauchschwaden und Blaulicht dominierten gestern um die Mittagszeit den Blick auf die Schwalbacher Limesstadt. In einem Hochhaus in der Pommernstraße kam es gegen 12.30 Uhr aus noch ungeklärtem Grund zu einem Wohnungsbrand.

Das Feuer brach im achten und somit obersten Geschoss des Mehrfamilienhauses aus. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Einsatzort ein und begannen mit der Räumung des Gebäudes. Am Einsatz waren 25 Feuerwehrleute aus Schwalbach sowie ein zweiter Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr aus Bad Soden beteiligt.

Während sich ein Teil der Rettungskräfte anschickte, die rund 50 Bewohner aus dem Gebäude zu evakuieren, arbeiteten sich die übrigen Brandschützer mit teils schwerem Gerät in die völlig verqualmte Wohnung im Obergeschoss vor. Wie Wolfgang Praefcke von der Feuerwehr Schwalbach berichtet, rückten seine Kollegen dem Feuer von innen zuleibe, während weitere Einsatzkräfte über eine Drehleiter für die Belüftung der betroffenen Wohnung sorgten und die Dachkonstruktion und Fassade des Hauses auf weitere Brandherde überprüften.

Fast alle Bewohner des Wohnhochhauses kamen mit dem Schrecken davon. Lediglich die Mieterin jener Wohnung, in der das Feuer ausbrach, musste mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bis kurz nach 13 Uhr gelang es den Feuerwehrleuten, den Wohnungsbrand vollständig zu löschen.

Augenzeugen zufolge habe ein Bewohner des Hauses bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte versucht, den Brand zu bekämpfen. Laut Polizei könne die Ursache des Feuers nicht benannt werden, so lange die Arbeit der Brandursachenermittler nicht abgeschlossen ist. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar.

Fast alle Bewohner des Wohnhauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Lediglich die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, ist vorübergehend unbewohnbar.

Wolfgang Praefcke spricht in Anbetracht des Einsatzverlaufes von Glück im Unglück: Wäre der Brand in einem tiefer gelegenen Stockwerk ausgebrochen, hätten die Einsatzkräfte es mit einer ungleich dramatischeren Rauchentwicklung zu tun gehabt.

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