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Mehr Platz für alles

Die freiwillige Feuerwehr Königstein freut sich über ein hochmodernes neues Quartier an der Feldberger Straße und feiert den Einzug bei Wein und Musik. Viele Königsteiner Familien verbinden den Sonntagsausflug mit einer Besichtigung.
Brandschutzerzieher Thomas Ehl mit Constantin (7) beim Tag der offenen Tür am neuen Domizil der Feuerwehr.	Foto: Priedemuth Brandschutzerzieher Thomas Ehl mit Constantin (7) beim Tag der offenen Tür am neuen Domizil der Feuerwehr. Foto: Priedemuth
Falkenstein. 

„Wir sind sehr stolz“, sagt Wehrführer Ralf Schneider und präsentiert gerne den Neubau der freiwilligen Feuerwehr in Falkenstein. Im Gegensatz zum ehemaligen Gerätehaus aus dem Jahr 1927 mit mehreren Anbauten finden sich im neuen Haus an der Feldbergstraße nun auch getrennte Umkleiden für Damen und Herren sowie – ganz wichtig – ein eigener Unterrichtsraum für die Jugendfeuerwehr.

Dort weihen Miriam (11) und ihre große Schwester Leonie (13) bereits den Tischkicker ein und fühlen sich sichtlich wohl im eigenen Raum, den die Mitglieder der Jugendfeuerwehr nach eigenen Vorstellungen gestalten werden. Gerade den Kindern und Jugendlichen möchten Schneider und seine Kollegen etwas bieten, denn während die Zusammensetzung der Aktiven bei den Erwachsenen weitgehend konstant bleibt, gibt es Probleme, den Nachwuchs zu begeistern. Momentan stellen vier Mädchen und zwei Jungen die Abteilung der Jugendfeuerwehr. Aber vielleicht werden es ja demnächst mehr: Grundschulen haben schon ihr Interesse an einer Führung durch das neue Gebäude angemeldet. Attraktiv bleiben soll das Engagement bei der Feuerwehr nicht nur durch moderne Arbeitsmittel und mehr Platz im neuen Haus, sondern auch durch gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel zur Leitstelle in Bad Homburg oder zum Flughafen, und im Sommer auch mit vielen praktischen Übungen an der frischen Luft.

Nachdem der Bau von der Stadt am Freitag feierlich übergeben wurde (siehe Artikel oben) und am Samstagabend Weindorf und Cocktailbar regen Zuspruch fanden, stand nun eigentlich ein gemütliches Mittagessen auf dem Programm. Dazu kamen die Feuerwehrleute allerdings kaum: Wegen des großen Andrangs führten sie interessierte Besucher im Viertelstundentakt durch das neue Gebäude.

Sogar der erste Einsatz musste von der neuen Zentrale aus bereits organisiert werden: Gemeinsam mit den anderen Stadtteilwehren rückten die Freiwilligen zur Klinik Amelung aus – glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm.

(xs)
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