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SPD: Berliner Bär versetzen

Soll versetzt werden: der Berliner Bär im Kurpark. Soll versetzt werden: der Berliner Bär im Kurpark.
Bad Homburg. 

SPD wünscht sich angemessenen Standort für den Berliner Bär. Natürlich geht es nicht um den Berliner Bär an sich, sondern um den Berliner Bären im Kurpark, nahe der Kisseleffstraße. Dort hatte 1976 der „Bund der Berliner und Freunde Berlins“ einen Gedenkstein mit Berliner Bär und der Kilometerzahl 548 aufstellen lassen. Das entspricht der Entfernung zwischen Berlin und Bad Homburg. Nach dem Willen der SPD-Fraktion soll der Stein „langfristig“ einen attraktiveren Standort erhalten. Eine Erklärungstafel solle erläutern, warum der Stein errichtet wurde.

„Der Zustand des Steines ist in Ordnung, er wird aber leicht übersehen. Auch der Zweck seiner Existenz erschließt sich nicht direkt, und mit dem Kurpark oder dem Thema „Kur“ hat er nun absolut nichts zu tun“, listet Heinz-Peter Curdts, der für die SPD im Kulturausschuss sitzt, Gründe für eine Versetzung auf. Eine Idee für einen neuen Standort haben die Genossen auch schon: „die Berliner Straße, die Berliner Siedlung, auch ein Eckchen auf dem Kerschensteiner-Grundstück, also gegenüber der Berliner Straße, wäre denkbar“, so Curdts.

Viel Zeit sollten sich die SPD mit der Versetzung nicht lassen. Bereits 2011 wurde für den Stein Denkmalschutz beim Hessischen Landesamt für Denkmalpflege beantragt. Wenn aber erst mal Denkmalschutz erteilt wird, ist eine Versetzung nur schwer möglich. Das hat das Beispiel des Zeppelinsteins vor einigen Jahren gezeigt.

(red)
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