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Turbulent bis haarsträubend

Die heiße Probenphase hat begonnen: Am Samstag, 24. Oktober, feiert die Theatergruppe des KV 02 Oberhöchstadt Premiere mit der Komödie „Wenn schon, denn schon“.
Die Fichtegickel bereiten sich intensiv auf ihre Spielzeit vor.	Archivbild: Priedemuth Die Fichtegickel bereiten sich intensiv auf ihre Spielzeit vor. Archivbild: Priedemuth
Oberhöchstadt. 

„Wir geben alles für euch.“ Wohl selten war die Liedzeile aus Katja Ebsteins Klassiker „Theater“ treffsicherer als beim diesjährigen Stück der Fichtegickel, der Theatergruppe des KV 02 Oberhöchstadt. Die Farce „Wenn schon, denn schon“ aus der Feder von Ray Cooney ist sehr komisch, keine Frage. Dass sie trotzdem seltener gespielt wird als andere Werke aus seinem Repertoire, liegt schlicht an dem Aufwand und dem Anspruch, den die Komödie an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne stellt. Allein, dass das Stück für eine Drehbühne geschrieben wurde, ist für viele nicht- und semiprofessionelle Gruppen schon ein K.-o.-Kriterium.

Nicht so für die Fichtegickel. Da sie das Haus Altkönig nicht kurzfristig aus den Angeln heben und beliebig drehen können, haben sie stattdessen das Stück umgeschrieben. Eine Herausforderung, deren Größe so richtig erst während der Proben deutlich wurde. Trotzdem antwortet Optimist Norbert Jäger knapp zwei Wochen vor der Premiere auf die Frage nach der Stimmung und dem Stand der Proben mit „ganz gut“. Viele Türen, viele Umbauten im Hintergrund, viele Auf- und Abgänge fordern den Mimen alles ab. „Die Zuschauer werden es nicht merken“, ist er sich sicher – nicht zuletzt, weil die Gruppe mittlerweile vier Mal in der Woche übt.

Zur Handlung: Das Chaos auf der Bühne bricht sich Bahn, als ein Londoner Politiker seinen Assistenten nötigt, ihm ein Schäferstündchen im Westminster Hotel zu organisieren. Spätestens mit der Ankunft seiner Frau, die es nicht minder faustdick hinter den Ohren hat, wird es für ihn, für sie, schlicht: für alle turbulent bis haarsträubend – sehr zur Freude der Zuschauer.

Der Bühnenaufbau und die Kulissen stehen mittlerweile, die Requisiten sind schon da, zudem legte der Tapezierer diese Woche Hand an. Was nun noch fehlt, ist die Tribüne: Wie gewohnt sind die Zuschauerreihen im Haus Altkönig von etwa der achten Reihe an erhöht, damit auch die Sicht von den hinteren Plätzen ungetrübt ist. Auch hier gilt bei den Fichtegickeln: „Wenn schon, denn schon“

Trotz aller Anstrengungen sollen die guten Nachrichten nicht in den Hintergrund rücken. Zum einen hat Regisseurin Viktoria Fuchs ihren Humor noch nicht verloren, wie Jäger auf Nachfrage lachend versichert: „Sie sagt allerdings immer wieder: ,Leute, ins Buch schauen!‘“ Leichter gesagt als getan, wenn man dabei auch noch darauf achten muss, durch die richtigen Türen auf die und von der Bühne zu gehen.

Premiere am 24. Oktober

Die zweite frohe Kunde: Es sind noch Restkarten zum Preis von 15 Euro im Delikatesslädchen „DeliCasa“ in der Limburger Straße 1 erhältlich. Am größten stehen die Chancen noch für die Aufführung am Freitag, 6. November, verrät Jäger. Premiere mit Sektempfang ist am Samstag, 24. Oktober. Weitere Vorstellungen sind für die beiden darauffolgenden Samstage, 31. Oktober und 7. November, angesetzt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Außerdem findet am Sonntag, 1. November, eine Nachmittagsvorstellung um 17 Uhr statt.

(dsc)
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