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Vom fahrbaren Untersatz zum rollenden Schatz

Von Zum zwölften Mal startet am Sonntagmorgen in der Königsteiner Fußgängerzone die Oldtimer-Rallye „Königstein Classic“. 125 Liebhaberstücke nehmen von hier aus Kurs auf den Taunus und kehren am Nachmittag zurück.
Am Sonntag rollt die „Königstein Classic“ wieder durch die Stadt. Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Am Sonntag rollt die „Königstein Classic“ wieder durch die Stadt.
Königstein. 

Die Fußgängerzone der Kurstadt ist am Sonntag Start und Ziel einer ganz besonderen Rallye. Die „Königstein Classic“, eine Ausfahrt für Oldtimer aus ganz unterschiedlichen Phasen der Automobilbau-Geschichte, kehrt nach einem Jahr Pause zurück in den Taunus.

Es ist die insgesamt zwölfte Auflage des Schnauferl-Rennens. Was vor einigen Jahren mit 30 Fahrzeugen begann, ist mittlerweile zu einem stattlichen Starterfeld geworden. 125 Oldtimer sind dieses Jahr gemeldet, teilt Klaus Reuter, Vorsitzender des ADAC-Ortsclubs Königstein und Veranstaltungsleiter der Rallye, mit.

Vermutlich hätte es sogar noch mehr Interessenten gegeben. Die Veranstalter jedoch haben die Teilnehmerzahl nach eigener Aussage in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen begrenzt.

Für die ADAC-Ortsgruppe wird die Rückkehr der Oldtimer-Rallye in diesem Jahr eine besondere Ausfahrt, wird es doch die erste sein, die sie ohne ihren langjährigen Vereinschef Berthold Volkmar an den Start bringen. Volkmar war im vergangenen Jahr im Alter von erst 63 Jahren verstorben und die Rallye vor diesem Hintergrund 2014 ausgesetzt worden.

 

Auf Kurs ins Usinger Land

 

Nun also kehren die Schnauferl zurück. Unter den Augen von Fahrtleiter Florian Reuter, der für das sogenannte Roadbook verantwortlich zeichnet, werden die Teilnehmer am Sonntag um 9 Uhr ihre erste Durchfahrt in der Königsteiner Fußgängerzone zu meistern haben. Von der Kurstadt aus geht es dann hinauf in Richtung Feldberg.

In Schmitten-Oberreifenberg – in Höhe von Tauna Tours – steht gegen 10 Uhr die zweite Durchfahrt an. Über Wehrheim, Pfaffenwiesbach und Wernborn führt der Weg weiter zur Mittagspause bei Adam Hall in Neu-Anspach, wo die Teilnehmer gegen 12 Uhr erwartet werden.

Gut gestärkt rollt das Fahrerfeld weiter und passiert Merzhausen und Altweilnau gegen 13.30 Uhr und anschließend Emmershausen, Weilrod und Dombach (von 14.30 Uhr an). Auf dem Rückweg in Richtung Königstein gilt es von 15.30 Uhr an noch eine Kontrolle am Schloßborner Autohaus Marnet zu durchlaufen, bevor von 16 Uhr an der Zieleinlauf in der Fußgängerzone der Kurstadt erwartet wird.

Während die Liebhaber automobiler Schätze, die sich aufs Zuschauen beschränken, das Defilee in Chrom und Lack entspannt vom Straßenrand aus verfolgen können, sind die Fahrzeugbesatzungen durchaus gefordert. Laut Florian Reuter genießt die „Königstein Classic“ gerade aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads in der sportlichen Gruppe und der schönen Streckenführung im Allgemeinen in der Oldtimerszene einen guten Ruf.

Um hier bestehen zu können, muss der Beifahrer das Roadbook mit verschiedenen Kartenskizzen, Aufgaben oder auch Satellitenbildern durcharbeiten und den Fahrer entsprechend navigieren.

Der Mann oder die Frau am Steuer wiederum ist verantwortlich dafür, die Kontrollschilder am Straßenrand zu erkennen und anzusagen. Diese Kontrollen am Straßenrand werden in einer Bordkarte notiert.

Anhand der Reihenfolge dieser Kontrollen kann dann der Fahrtleiter am Ziel erkennen, ob das Team auch überall auf dem richtigen Weg war oder abgekürzt hat.

Die Teilnehmer an der „Königstein Classic“ gehen am Sonntag in zwei Klassen an den Start. Die Gruppe „Classic“ richtet sich an Ungeübte, Einsteiger und Teilnehmer, die einfach einen schönen Tag haben möchten. „Sport ist für die Erfahrenen und Ambitionierten“ – hier ist die Aufgabenstellung des Roadbooks deutlich schwieriger.

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