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Ein errichtetes Kino, ein saniertes Kurbad und offene Geschäfte: Wir denken uns die Zukunft positiv

Hurrikan, Erdbeben, Völkermord und durchgeknallte Potentaten – haben Sie sie nicht auch manchmal satt, diese permanenten Horrormeldungen. Die Redakteure der TZ haben sich daher zum heutigen Tag des positiven Denkens mal zusammengesetzt und sich ein paar positive Meldungen überlegt, die hoffentlich eines Tages so in dieser Zeitung stehen werden. Und da wir das Weltgeschehen nicht ändern können, haben wir den Blick dabei auf unsere jeweiligen Sprengel gerichtet.
Positives denken Positives denken
Hochtaunus. 

Steinbach

Steinbach atmet auf: Die Selbstständigkeit – nicht nur die juristische, auch die faktische – ist bis auf Weiteres gerettet. Denn Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD) gibt klein bei und verspricht, mit dem neuen Stadtteil auf östlicher Seite der Autobahn zu bleiben. she

Friedrichsdorf

Richtig schön ist das neue Wohngebiet am Hohen Weg in Friedrichsdorf geworden. Da, wo einst die zuletzt so maroden Schulgebäude der ehemaligen Philipp-Reis-Schule standen, blühen jetzt Rosen in den gepflegten Gärten hübscher Häuser. Ein Bewohner der neuen Mehrfamilienhäuser neben dem Freibad schwärmt, wie toll es sei, dass er von seiner Wohnung aus in nur fünf Minuten im Bad ist. cg

Glashütten

Super, gerade ist die neue Sporthalle in Schloßborn fertig geworden. Morgen kann die standardisierte Einfeld-Halle besichtigt werden. Danach dürfen die Sportler das neue Gebäude gegenüber der Schule in Beschlag nehmen. Glücklicherweise hat der Hochtaunuskreis die Hälfte der Baukosten bezahlt. Für die andere Hälfte hatte die Gemeinde Glashütten immerhin genügend Geld in der Kasse. cg

Königstein

Das Kurbad profitiert von einer Gesundheitsreform, die sich einem präventivem und ganzheitlichen Denken verpflichtet fühlt: Schwimmen und Saunieren tut den Menschen so gut, dass dies vom Gesetzgeber honoriert wird. Und zwar dergestalt, dass notwendige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten für das Kurbad durch Bundes- und Landesmittel sowie aus Überschüssen der Krankenkassen bezahlt werden. oep

Kronberg

Die Deutsche Bahn zeigt sich von ihrer besten Seite: Durch geschickte Planung können die Gleise vor dem Bahnhof so angeordnet werden, dass sowohl den Bedürfnissen des RMV als auch den Plänen der Stadt Rechnung getragen wird. Auf den 15-Minuten-Takt müssen die Kronberger nicht bis 2030 warten, Platz für den Bau bezahlbaren Wohnraums gibt es auch – und selbst Parkmöglichkeiten für die Pendler, die weiterhin den Bahnhof ansteuern und nicht nach Kronberg Süd ausweichen wollen, gibt es. Die Frage indes, ob dort auf Parkgebühren verzichtet werden kann, lässt sich nur politisch klären: Denn bei allem Wunschdenken, so realistisch wollen wir bleiben: Wer wertvollen städtischen Grund dauerhaft zum Parken verschenkt, braucht sich über ein Minus in der Kasse nicht ärgern. oep

Usingen

Mit etwas positivem Denken wäre es doch vielleicht möglich, dass sich die Usinger Geschäftswelt alle an einem verkaufsoffenen Sonntag beteiligen, und nicht, wie zur Kerb, nur sehr vereinzelt willige Käufer offene Türen fanden. Und wenn dann noch der eine oder andere mal zum Besen greifen würde, um die „Gass“ zu fegen und mit etwas Reiniger auch an sein Schaufenster denkt, ja dann hätte die Stadt schon an solchen Tagen ein ganz anderes Gesicht. bur

Grävenwiesbach

Positives Denken könnte auch in der Gemeinde Grävenwiesbach eine ganze Menge bewirken. Etwa beim Bürgerhaus. Wenn sich die Politiker gemeinsam auf eine Linie einigen, dann könnte die Sache mit der Sanierung recht schnell gehen. bur

Neu-Anspach

Kommunikation gilt in vielen Beziehungen ja als Schlüssel für eine gute Partnerschaft. Positiv gedacht wäre es ein echter Fortschritt, wenn die politisch gewählten Vertreter nicht nur miteinander reden, sondern sich um gemeinsame konstruktive Ideen für die Kleeblattstadt bemühen würden. Das wäre nicht nur positiv gedacht, sondern auch richtig gut gemacht. hko

Schmitten

Was wäre ein Luftkurort, in dem es sich wirklich kuren ließe? Ein positiver Ansatz, der auch Menschen in den Ort locken könnte, wäre, das Luftkuren zu etablieren und so dem Ort eine eigene Marke zu verpassen, von der er langfristig als Urlaubs- und Ausflugsziel profitieren würde. Das könnte sogar mittels medizinischem Beistand ausgebaut werden. hko

Weilrod

In Weilrod nimmt das Freifunk-Projekt weiter Fahrt auf. Immer mehr Privathaushalte stellen sich die Router ans Fenster, so dass alle 13 Ortsteile flächendeckend mit kostenlosem WLAN ausgestattet sind. Mit diesem bürgerschaftlichen Engagement im Rücken schafft es die Politik, beim Land zusätzliche Mittel für die Breitbandversorgung in der Weiltalgemeinde locker zu machen, was die Attraktivität Weilrods als Wohn- und Gewerbestandort erhöht. hko

Wehrheim

Nach intensiven Gesprächen beschließt die Wehrheimer Gemeindevertretung einstimmig, das gemeinsame Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im Apfeldorf zu erhöhen, konkret anzugehen. Eine entsprechende Bürgerversammlung mündet in Arbeitsgruppen, die binnen eines Jahres ein tragfähiges Konzept erarbeiten: Ein Teil des Gemeindewaldes wird intensiver bewirtschaftet, auf mehreren Flächen werden Photovoltaikanlagen errichtet. Die Gemeinde stellt den Fuhrpark sukzessive auf Hybridfahrzeuge um und legt ein eigenes Förderprogramm für heimische Institutionen und Vereine auf, um entsprechende Maßnahmen zu forcieren. hko

Oberursel

Nie wieder Dachschaden! Die Handwerkerschaft hat ein Wundermittel erfunden, mit dem der folgenreiche Schaden an der Dampfsperre des Oberurseler Hallenbads ratzfatz und dauerhaft behoben wird. Und die Schwimmhalle macht ohne Einschränkungen wieder auf. she

Bad Homburg

Wir schreiben das Jahr 2029. Ungläubig stehen die Bad Homburger vor ihrem Bahnhof und staunen Bauklötze: Das so langersehnte Kino öffnet endlich seine Pforten. Zur Premiere läuft der 31. James-Bond-Film mit Til Schweiger in der Rolle des 007. Sieben Säle, Popcorn, Virtual-Reality-Brillen und alles, was sonst noch zu einem modernen Kino-Tempel gehört, wird geboten. Halt, Stopp – so geht es nicht. Wir wollen hier mit positivem Denken arbeiten. Also verlagern wir unsere cineastische Zukunftsvision auf das hoffentliche realistische Jahr 2020. Eines, liebe Politiker und Planer, lasst euch schon 2017 sagen: Ohne Kino könnt ihr alle gehen. col

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