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Busparkplätze: Wohin mit den Touristenbussen in Kronberg?

Als Kulturstadt hat Kronberg Potenzial, Gäste anzuziehen. Die SPD fordert Busparkplätze in der Innenstadt. Die Suche hat bereits begonnen.
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Die SPD-Fraktion spricht sich für zentrale Busparkplätze für Kronberg aus. Damit will sie Vereine, Gastronomie und Handel stärken: „Ein so einfaches wie wirksames Mittel sind gekennzeichnete Parkplätze für ein bis zwei Reisebusse. Die Parkplätze sollten im Bereich der Innenstadt liegen, damit Touristen Burg, Museen, Feste, die Stadthalle und das Bürgerbüro leicht erreichen können“, fordern die Sozialdemokraten.

Kronberg habe als Kulturstadt mit zahlreichen überregional bekannten Highlights und Veranstaltungen viel zu bieten: von der Burg über das Museum Villa Winter bis hin zu Festen und Märkten, argumentiert die SPD. In den vergangenen Jahren haben kulturtreibende Vereine mehrfach um Unterstützung für ihre Aktivitäten gebeten. Eines ihrer Anliegen sei, dass Reisebusse zentrumsnah anreisen und parken können, heißt es weiter.

„Parkplätze für Reisebusse sehen wir als Baustein des künftigen Stadtmarketing-Konzeptes. Als Infrastrukturangebot sind solche Parkplätze in anderen Städten selbstverständlich. Reiseveranstalter buchen Tages- oder Wochenendreisen als Paket inklusive Besuch in Restaurants: Unsere Geschäfte, die Gastronomie und natürlich die veranstaltenden Vereine würden auf einen Schlag profitieren“, lassen sich Andrea Poerschke und Wolfgang Haas, die für die SPD im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sitzen, zitieren.

Als mögliche Standorte für die Parkplätze könnte die SPD sich die Frankfurter Straße, Heinrich-Winter-Straße oder die Hainstraße vorstellen, unter Umständen auch durch eine Neuorganisation von bisherigen Parkflächen. Die Reisebus-Parkplätze sollten dann selbstverständlich in Tourismus-Broschüren, -Portalen und auf der Homepage der Stadt genannt werden.

„Wir sind an dem Thema dran“, sagt Bürgermeister Klaus Temmen (parteilos) auf Anfrage. So seien bereits Gespräche unter anderem mit dem Burgverein geführt worden. Für Burgbesucher, die mit dem Bus anreisen, habe man einen Stellplatz in der oberen Königsteiner Straße ins Auge gefasst.

Temmen ist der Ansicht, dass die Busse außerhalb der Innenstadt abgestellt werden sollen, denn dort habe man schlicht keinen Platz. Der Busfahrer könne seine Fahrgäste in der Nähe des Berliner Platzes absetzen oder aufnehmen – und dann einen der zu schaffenden Busparkplätze ansteuern.

Mögliche Flächen fänden sich auf dem Festplatz in Oberhöchstadt, vor der Altkönigschule oder am Waldschwimmbad. An der AKS würden die Flächen aber für die Schulbusse benötigt, im Sommer sei mit Konflikten am Waldschwimmbad zu rechnen, wenn dort Badbesucher nach Parkplätzen suchen. „Der Teufel steckt im Detail“, sagt Temmen.

(öp)

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