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Angehende Fairtrade-Schule: Am Prälat-Diehl-Gymnasium gibt es keine Einweg-Becher mehr

Am hessischen Tag der Nachhaltigkeit setzte auch die Groß-Gerauer Prälat-Diehl-Schule (PDS) ein Zeichen. Die Schüler waren mit Herz bei der Sache.
Elftklässler Aaron (von links), Luano, David und Moaaz, Lehrer Christoph Wiesenhütter und Schüler Adrian am Verkaufsstand. Elftklässler Aaron (von links), Luano, David und Moaaz, Lehrer Christoph Wiesenhütter und Schüler Adrian am Verkaufsstand.
Kreis Groß-Gerau. 

Zum ersten Mal hat die Groß-Gerauer Prälat-Diehl-Schule (PDS) mit Aktionen am Hessischen Tag der Nachhaltigkeit teilgenommen. Unterstützt wurde das Gymnasium dabei von der Fair-Trade-Steuerungsgruppe des Kreises Groß-Gerau und vom Dornheimer Verein „Partnerschaft Dritte Welt – Dornheim 1980“, der den Weltladen in der Alten Schule betreibt. „Wir wollen junge Menschen für die Themen Fairer Handel, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit sensibilisieren und stehen daher an solchen Tagen gern als Unterstützer zur Seite“, sagten Stefan Leimbach, Fairtrade-Beauftragter des Kreises, und Barbara Reis vom Partnerschaftsverein. Sie lobte den Ideenreichtum der jungen Leute im Einsatz für umwelt- und menschenfreundliche Produktion von Gütern und ebensolchen Handel.

Am Donnerstag informierten Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlunterricht „Respekt“ (Jahrgang 9) in der PDS-Mittelstufe mithilfe einer kleinen Ausstellung zu den Themen Fairtrade sowie Nachhaltigkeit. Im Oberstufengebäude der PDS-Schule verkauften Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft Produkte aus dem Weltladen – ein buntes Sortiment aus fair gehandelten Lebensmitteln und verschiedenem Kunsthandwerk aus Filz, Speckstein oder Recyclingmaterialien. In den Unterrichtspausen waren sie umringt von vielen Schülern. Der Erlös kommt Bildungsprojekten des Weltladens, zum Beispiel in Maziwa (Kenia), zugute.

Außerdem zählte eine kleine Ausstellung mit Infomaterial zu den Angeboten. Schulleiter Dr. Michael Montag und seine Stellvertreterin Ulrike Burschel stehen voll hinter den Aktivitäten von PoWi-Lehrer Christoph Wiesenhütter und seiner für das Thema Schule und Gesundheit zuständigen Kollegin. „Es ist gut, wenn die Jugendlichen den Blick weiten. Fairtrade ist eigentlich kein neues Thema, aber immer noch aktuell“, sagte die stellvertretende Schulleiterin.

Darum freut es sie genauso wie Christoph Wiesenhütter und die anderen Organisatoren, dass an den Schulkiosken der Mittel- und Oberstufe ab Projekttag nur noch fair gehandelte Heißgetränke (Kaffee, Tee) verkauft werden und der Einweg-Becher abgeschafft wird. Künftig gibt es spülmaschinenfeste Keramikbecher.

Bei all den Aktivitäten hat die Prälat-Diehl-Schule fast schon die Kriterien erfüllt, um „Fairtrade-School“ zu werden, wie Stefan Leimbach betonte. Er hofft, dass die Zusammenarbeit mit der PDS und auch mit weiteren Schulen im Kreis an Kontinuität gewinnt.

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