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Ansprechpartner auf der Straße

Seit 2004 sind freiwillige Polizeihelfer in Neu-Isenburg im Einsatz. Sie sind vorwiegend in der Innenstadt, am Sportpark und im Westend zu finden, aber auch auf großen Festen in der Stadt.
Volkmar Meyer (2.von rechts) ist stolz auf die freiwilligen Polizeihelfer, hier (von links) Luigi Megna, Johannes Werner und Abid Laasri.	Foto: Klaus Braungart Volkmar Meyer (2.von rechts) ist stolz auf die freiwilligen Polizeihelfer, hier (von links) Luigi Megna, Johannes Werner und Abid Laasri. Foto: Klaus Braungart
Neu-Isenburg. 

Präsenz zeigen, beobachten und melden, das seien die drei wesentlichen Aufgaben der freiwilligen Polizeihelfer, erklärte Volkmar Meyer, Leiter der Polizeistation Neu-Isenburg. Diese Helfer, neun davon sind aktuell in der Hugenottenstadt im Einsatz, leisten einen wichtigen Beitrag für das gefühlte Sicherheitsempfinden der Bürger und ergänzen auf diese Weise die Arbeit der Ordnungshüter, betonte der Polizeichef.

Dieses gesteigerte subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger rühre daher, dass die freiwilligen Polizeihelfer zu Fuß unterwegs sind, so Meyer. Auf diese Weise seien sie auch die idealen Ansprechpartner für die Bürger. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit komme diesen Streifen eine besondere Bedeutung zu, wenn es darum gehe, Wohnungseinbrüchen vorzubeugen.

Sie leisten wichtige Arbeit

Aber auch ansonsten leisten die Polizeihelfer wichtige Arbeit, etwa bei der Schulwegsicherung oder mit ihrer Präsenz bei städtischen Festen wie dem Lumpenmontag. Ein konkretes Beispiel steuerte Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) bei. Er habe miterlebt, als sich während des Stadtfestes ein Ehepaar an die Polizeihelfer wandte, weil es im Getümmel ihren Nachwuchs aus den Augen verloren hatte.

Polizeihelfer Abid Laasri berichtete über seine Erfahrungen als Helfer. Er habe festgestellt, dass die Polizei für viele Bürger ein Schreckgespenst sei. Er sieht seine Aufgabe vielmehr darin, das Vertrauen zwischen Polizei und Bürgern zu stärken. "Wir sind ein Teil der Bevölkerung", sagte er, "und unser Interesse ist der Frieden in der Stadt." Ähnlich argumentieren auch Johannes Werner und Luigi Megna, die auch auf den positiven Aspekt hinweisen, dass es Polizeihelfer aus mehreren Nationen gebe, wie etwa Italiener, Araber, Türken und einen Amerikaner, so dass sie den Bürgern auch in anderen Sprachen behilflich sein können.

Dienstfahrzeuge

Das Konzept des freiwilligen Polizeidienstes werde seit 2004 in Neu-Isenburg praktiziert, erklärte Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos). Dabei seien im Jahr 2011 insgesamt 118 Stunden von den Helfern geleistet worden. Ihr Einsatzgebiet konzentriere sich auf die Kernstadt Neu-Isenburg mit Schwerpunkten im Sportpark, dem Westend und der Innenstadt. Da die Stadt den Helfern jetzt auch städtische Dienstfahrzeuge zur Verfügung stelle, gebe es auch Einsätze in den Stadtteilen Zeppelinheim und Gravenbruch.

Bürger, die sich für die Arbeit als freiwilliger Polizeihelfer interessieren, können sich unter Telefon (0 61 02) 29 02 23 an die Polizeistation Neu-Isenburg, oder an das Ordnungsamt, Telefon (0 61 02) 2 41-3 20, wenden.ud

(Uwe Grünheid)
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