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Jugend stark vertreten: Athleten gingen beim Internationalen Hugenottenlauf an den Start

Von Das regnerische Wetter machte den Startern beim Internationalen Hugenottenlauf etwas Ärger. Aber schon bald besserten sich die Laufbedingungen.
Eine starke Jugend-Läufergruppe (in orange) war beim Fünf-Kilometer-Jedermann-Lauf am Start. Bilder > Eine starke Jugend-Läufergruppe (in orange) war beim Fünf-Kilometer-Jedermann-Lauf am Start.
Neu-Isenburg. 

Mit einem lauten Schuss aus der Starterpistole schickte Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel gestern Morgen insgesamt 1858 Läufer beim 40. Internationalen Hugenottenlauf auf die verschiedenen Laufstrecken von 2,9 Kilometer für die Schüler, fünf Kilometer für Jedermänner und Walker, sowie über den Zehn-Kilometer-Volkslauf und dann noch über die Halbmarathon-Distanz, die mit 1043 Startern die größte Resonanz erfuhr. Viele der Langstreckenläufer nutzen den Hugenottenlauf einmal mehr als letzte Standortbestimmung für den Marathon am 30. Oktober in Frankfurt. Über die Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecke gingen zudem 15 Läufer aus der französischen Partnerstadt Andrezieux-Boutheon an den Start.

Schutz gegen Nässe

Petrus meinte es zunächst nicht sonderlich gut mit den Läufern, besserte sich aber dann recht schnell. „Ja, es ist etwas unangenehm, sich bei solchem Regenwetter umzuziehen oder auch sich warm zu laufen, aber wenn man mal zwei Kilometer gelaufen ist, empfindet man alles als willkommenen Abkühlung“, meinte Petra Wassiluk. Die bekannte deutsche Langstreckenläuferin war mit einer Gruppe von rund 70 Läufern nach Neu-Isenburg gekommen, die sie gezielt auf den Frankfurt-Marathon vorbereitet. „Einige haben wirklich bei Null angefangen und stehen jetzt schon einen Halbmarathon durch, im nächsten Jahr kann ich sie dann auch auf den richtigen Marathon loslassen“, so die erfahrene Läuferin.

Die 97 Schüler standen noch etwas im Regen, als für sie der erste Startschuss fiel. Beim Start des Fünf-Kilometer-Jedermann-Laufs und Walker konnte Bürgermeister Hunkel schon seine „Schirmherrschaft“ aufgeben. Hier waren es 15 Walker und 98 Läufer, darunter auch junge Läufer aus Andrezieux-Boutheon. Zum Start des Halbmarathon konnten dann schon die Regenumhänge, mit denen sich viele Läufer zuvor gegen Nässe und Unterkühlung geschützt hatten, wieder verstaut werden.

Lob für die Organisation

Ganz trocken zeigte sich das Wetter beim Start der genau 600 Läufer über die zehn Kilometer Volkslauf-Distanz. Einige Läufer waren nicht über die auf der Straße ausgelegte elektronische „Startregistrierung“, sondern über den Bürgersteig gelaufen. „Für uns werden diese nie ankommen“, erklärte der Sprecher Joachim Heringhaus. Bürgermeister Hunkel schickte allen Läufern die besten Wünsche mit auf die Strecken, sie mögen alle das Ziel erreichen. Besonders lobte er das Organisationsteam vom Fachbereich Sport und dem Turnverein Neu-Isenburg. „Und wenn hier nicht so eine nette Familie wie Ivonne und Heinz Röttig wohnen würde, dann müssten wir den Strom von weit herholen“, dankte der Bürgermeister dem gönnerhaften Paar.

Der 40. Internationale Hugenottenlauf erfuhr wieder eine größere Resonanz, dies hängt weniger mit der Jubiläumsveranstaltung, sondern mit den steigenden Interesse der Menschen am Bewegungssport, insbesondere am Laufen, zusammen. Der erste Hugenottenlauf war übrigens von den vier Jakob Sisters gestartet worden, danach gaben so berühmte Sportler wie Ringer-Weltmeister Wilfried Dietrich oder auch Zehnkampf-Weltrekordler Guido Kratschmer den Startschuss. „Und heute macht das alles unser Bürgermeister“, lobte eine Isenburgerin das Stadtoberhaupt.

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