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Der erste Schritt ist getan

Jetzt geht es los: Erster Stadtrat Stefan Schmitt stellte am vergangenen Mittwoch in der Sitzung der Stadtverordneten die Empfehlung des Planungsbeirates und der Bürger zum Stadtquartier Süd vor. In dem Viertel soll im Verhältnis von 60 Prozent Wohnen und 40 Prozent Gewerbe gebaut werden.
Neu-Isenburg. 

Bereits im Spätsommer könnte die Entscheidung für das Stadtquartier Süd fallen. (Archivbild) Bild-Zoom
Bereits im Spätsommer könnte die Entscheidung für das Stadtquartier Süd fallen. (Archivbild)
Schon wieder das Stadtquartier Süd: Das Rad dreht sich immer schneller. Dem Thema wird in Neu-Isenburg wachsende Aufmerksamkeit zuteil, je konkreter die Vorstellungen für die Gestaltung werden, und je näher der Zeitpunkt rückt, an dem die Pläne in die Tat umgesetzt werden sollen. Die nächste Bürgerbeteiligungs-Veranstaltung steht bereits für Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr im Plenarsaal des Rathauses auf der Agenda. Am Mittwochabend stellte Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) in der Sitzung des Stadtparlaments die Empfehlung des Planungsbeirats zum Stadtquartier Süd vor.

Der Beirat, in dem auch Isenburger Architekten sitzen, hatte die Entwürfe von sechs Planungsbüros aus der jüngsten Entwurfswerkstatt unter die Lupe genommen. Die Empfehlung, die nun den Rahmen für die weiteren Planungen bildet, basiert auch auf den Bewertungen der beteiligten Bürger.

Eckpunkte genannt

 

Schmitt nannte einige Eckpunkte. So solle im Stadtquartier Süd "urbanes Wohnen und Arbeiten mit hohen ökologischen Standards" verwirklicht werden. Insgesamt soll in dem Quartier ein Verhältnis von 60 Prozent Wohnen und 40 Prozent Arbeiten angestrebt werden. Die gewerblichen Nutzungen sollen am Rand zur Hugenottenallee hin und rund um die zukünftige Haltestelle der Regionaltangente West entstehen.

Die historischen Gebäude der Branntweinmonopol-Verwaltung sollen zu einem öffentlichen, sozialen und kulturellen Treff werden. Das Areal am ehemaligen Güterbahnhof soll im westlichen Teil bebaut werden. Dort könnte auch ein Hotel entstehen. Nach Osten hin sind Freiflächen geplant. Und ein Grünzug soll das Stadtquartier von Norden nach Süden durchziehen.

Schmitt hob den inzwischen vollzogenen Wandel für die Fläche am Rande der City hervor: "Das war früher als reines Gewerbegebiet geplant. Nun wird es auch vermehrt Wohnungen geben." Für diesen Wandel im Denken hatte es bereits zuvor Lob von den Grünen gegeben, die, wie die SPD auch, immer schon für Wohnraum im Süden plädierten.

"Der Magistrat gibt die Empfehlungen des Beirats an Sie in einer umfangreichen Dokumentation 1:1 und ohne Änderungen für die weiteren Beratungen weiter", sagte Schmitt zu den Stadtverordneten. Noch im April soll in den Gremien darüber weiter beraten werden, und im Spätsommer könnte laut Schmitt dann schon die Entscheidung für die Verwirklichung der Planungen für das Stadtquartier Süd fallen.

Bei der vorangegangenen Parlamentssitzung sorgte das Thema Altstadtfest noch für mächtig Zoff zwischen Regierungskoalition und Opposition (wir berichteten), diesmal verlief die Debatte friedlich. Denn Kulturdezernent Theo Wershoven (CDU) hatte SPD und Grünen mittlerweile ein überarbeitetes Konzept, wie das Altstadtfest attraktiver werden könnte, zugeleitet.

Standgebühren gestalten

 

Grünen-Fraktionschefin Maria Sator-Marx erklärte daraufhin den Antrag ihrer Fraktion für "erstmal erledigt". Die Grünen wollten beobachten, ob sich das neue Konzept des Magistrats positiv auswirkt. Das sah auch ihr SPD-Kollege Christian Beck so, der noch hinzufügte: "Wir wollen, dass sich die Standgebühren so gestalten, dass wieder mehr Vereine und Hausbewohner mitmachen."

Außerdem gaben die Stadtverordneten grünes Licht für den Bau des Bildungszentrums Gravenbruch an der Ludwig-Uhland-Schule. Zudem wird es in Neu-Isenburg ab sofort ein generelles Rauchverbot auf allen öffentlichen Spielplätzen geben.

(Manfred Wawra)
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