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Die Flohmarkt-Geschäfte gingen gut

Die Einnahmen des Flohmarktes gingen an das Mutter-Kind-Café. Dabei kann jeder mitmachen, gegen eine Gebühr von fünf Euro und einen Kuchen. Inmitten des Flohmarkttreibens entdeckt Verena Kajnath ein paar Kinderschühchen für den Enkel.	Foto: Klaus Braungart Inmitten des Flohmarkttreibens entdeckt Verena Kajnath ein paar Kinderschühchen für den Enkel. Foto: Klaus Braungart

Neu-Isenburg. 

Plüschtiere, Kinderwagen, Kleidung für Babys, Kleinkinder bis zum Teenager, Spiele oder Puzzle - das und vieles mehr füllte das Foyer der Sporthalle in der Alicestraße. Dort veranstaltete das Mutter-Kind-Café seinen Frühjahrs-Flohmarkt. Schon zu Beginn des Flohmarktes war das Foyer prall gefüllt mit Besuchern, die für ihre Kinder oder Enkel die passenden Dinge suchten.

Wer nicht etwas verkaufen oder kaufen, sondern spenden wollte, konnte seine Sachen an einem großen Spendenstand abgeben, wo sie für die Aktion "Täglich Brot für Beregowo" gesammelt wurden. Die Einnahmen des Flohmarktes gingen an das Mutter-Kind-Café. Carmen Fladung vom Vorstand des Mutter-Kind-Cafés erklärte: "Wir veranstalten je einen Flohmarkt im Frühjahr und einen im Herbst. Dabei kann jeder mitmachen, gegen eine Gebühr von fünf Euro und einen selbst gebackenen Kuchen."

Hochwertige Kleidung

Verkauft werden dürfen allerdings nur Sachen für Kinder, vom Spielzeug bis zur Kleidung. Rund 35 Stände boten diese Waren an. Theoretisch wäre vor dem Sporthallen-Foyer noch Platz für 20 weitere Stände gewesen, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Aber auch drinnen gingen die Geschäfte gut voran - besonders dann, wenn Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern unterwegs waren, die oft dafür sorgten, dass neben der geplanten Kleidung noch das ein oder andere Spielzeug in die Einkaufstasche wanderte.

Juliane Damm, ebenfalls vom Mutter-Kind-Café, betonte, dass es vor allem hochwertige Kleidung sei, die sich am besten verkaufe. "Da gucke ich auch selbst gern", so Damm. Recht erfolgreich unterwegs war auch Verena Kajnath, die für ihren 20 Monate alten Enkel einkaufte und augenzwinkernd verriet, auch für einen neuen kleinen Erdenbürger einzukaufen, der in diesen Tagen zur Welt kommen soll. An den Nebentischen wurde derweil geplauscht, geschaut und gehandelt.

Auf der nächsten Seite: Rücksprache mit Vater

Mittendrin war Vivien dabei, ihren abgelegten Lernstuhl loszuwerden. Die geschäftstüchtige Siebenjährige schaffte es letztlich, den Stuhl, nach kurzer Verhandlung und Rücksprache mit ihrem Vater, für sieben Euro zu verkaufen. Nun wird ein kleiner Junge an ihrer Stelle mit der Sitzgelegenheit lernen. "Das macht Spaß", erklärte sie, bevor es an die Verhandlungen ging, ob sie all das Geld behalten dürfe, es in die Spardose wandert - oder ob es nicht gleich auf dem Flohmarkt wieder ausgegeben werden sollte.kir

(Kim Herschmann)
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