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Die Wahlen zum Thema gemacht

Die Langener SPD traf sich am vergangenen Donnerstag zum Neujahrsempfang. Wichtige Themen waren der Einsatz von Ehrenamtlichen und die kommende Bundestagswahl.
Fröhlich beim Neujahrsempfang: Judith Pauly-Bender (v. l.), Frieder Gebhardt, Petra Merkel, Monika Hoppe und Corrado Di Benedetto.	Foto: Postl Fröhlich beim Neujahrsempfang: Judith Pauly-Bender (v. l.), Frieder Gebhardt, Petra Merkel, Monika Hoppe und Corrado Di Benedetto. Foto: Postl
Langen. 

Die Langener Sozialdemokraten stießen am Donnerstagabend mit Parteikollegen, Freunden und Gästen im Studiosaal der Neuen Stadthalle gemeinsam auf ein gutes Jahr 2013 an. Parteivorsitzende Monika Hoppe freute sich über viele Besucher des Neujahrsempfangs sowie über einen vollen Saal mit vielen jungen Menschen und betonte, dass die Politikverdrossenheit in Langen noch nicht angekommen sei. Die wirtschaftliche Lage von Langen sei leider unverändert: "Die kommunalen Kassen sind nach wie vor leer, die Gewerbesteuereinnahmen sind so niedrig, wie nie zuvor und eingespart werden muss an allen Ecken und Enden", bedauerte Hoppe.

Dennoch müsse Langen eine Stadt bleiben, in denen die Bürger gerne leben. Das zu erreichen und auch noch Einsparungen vorzunehmen, sei eine Gratwanderung, die ohne die Vereine und Institutionen, die sich ehrenamtlich engagieren, gar nicht möglich sei.

Lob für Einsatz

Monika Hoppe lobte den Einsatz von DRK und Feuerwehr, die Engagierten im Zenja und in den Fördervereinen an den Schulen. "Unsere Sportvereine und interkulturellen Vereine leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration und die Jugend- und Seniorenarbeit unserer Kirchen sowie der Arbeiterwohlfahrt sind aus Langen nicht wegzudenken", bedankte sich die SPD-Vorsitzende für den Einsatz. Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig es der SPD sei, mit diesen Menschen aus den Vereinen im Gespräch zu bleiben.

Die SPD feiere als älteste Partei Deutschlands mit 150 Jahren Parteibestehen ein wichtiges Jubiläum und mit Bundestagswahl, Landtagswahl und Bürgermeisterwahl stünden wichtige Ereignisse für die Sozialdemokraten an. Sie sicherte den Kandidaten, Gene Hagelstein für den Bund, Corrado di Benedetto für das Land und Bürgermeister Frieder Gebhardt volle Unterstützung der SPD Langen zu.

Die Wahlen machte auch Gastrednerin Petra Merkel, SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Haushaltsausschusses, zum Thema. Sie warb für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. "Er hat seine Nebenverdienste transparent gemacht, er sagt was er denkt, er ist ehrlich und das finde ich gut. Er zögert nicht und ist ein guter Kanzlerkandidat für Deutschland."

Ausbau der Krippen

Peer Steinbrück werde auch das eingeführte Elterngeld wieder rückgängig machen. "Es war eine falsche Weichenstellung, keine Lösung für die Eltern. Dieses Geld muss in den Ausbau der Krippen investiert werden", erntete Petra Merkel Applaus. Der SPD Kanzlerkandidat stehe auch für den Mindestlohn. Früher habe es in Deutschland so etwas wie eine "Unternehmensethik" gegeben. "Heute zahlen manche Unternehmen Dumpinglöhne und schicken ihre Mitarbeiter zum Aufstocken ihrer Einkommen in die Jobcenter. Dafür investiert der Bund acht Milliarden Euro jährlich. Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können, schon deshalb lohnt sich ein Regierungswechsel", bekam sie von den Langener Sozialdemokraten Beifall. Nach einem gemeinsamen Anstoßen auf das Jahr 2013 nutzten die Gäste den Abend noch zum gemeinsamen Gespräch.njo

(Nicole Jost)
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