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FDP wünscht sich Hugenottenpark

FDP-Vorsitzender Jörg Müller lobt die Idee für eine großzügige Grünanlage im künftigen Stadtquartier Süd. Der Grünzug könnte mit dem Isenburg-Zentrum verknüpft werden.
Neu-Isenburg. 

Der Rahmenplan für das künftige Stadtquartier Süd steht. Er wurde jüngst im Stadtparlament vorgestellt (wir berichteten). Danach sind für das Gebiet südlich der Isenburger City Bauflächen zum Wohnen und fürs Gewerbe geplant. Der Schwerpunkt soll dabei auf dem Wohnen liegen.

Nachdem sich kürzlich die den Grünen nahe stehende Montagsrunde kritisch zur Bürgerbeteiligung an den Planungen zu Wort meldete, äußern sich dazu nun auch die Liberalen. FDP-Vorsitzender Jörg Müller sagt, dass auch den Liberalen „das eine oder andere“ im aktuellen Planungsprozess und Bürgerbeteiligungsverfahren nicht gefalle.

Doch gemessen daran, dass die Stadt Neu-Isenburg hier absolutes Neuland bei solchen Verfahren betreten habe, könne sich das bisherige Ergebnis aber durchaus sehen lassen. Dazu zähle ein guter Vorschlag zur Rahmenplanung des Architektenbeirats, der die Erholungsfunktion des neuen Stadtquartiers betone, viel neuen Wohnraum in ruhiger Lage schaffe sowie die ohnehin gute kulturelle und soziale Infrastruktur der Stadt weiter ausbaue.

Eine Kleinmarkthalle

Müller lobt die Idee für eine großzügige Grünanlage, die das Quartier t-förmig durchziehe, mit dem Isenburg-Zentrum vernetze und somit zum weiteren Aufenthalt einlade. Die Grünfläche würden die Liberalen gerne Hugenottenpark taufen. Auch dass das Areal der Bundes-Branntweinmonopol mit ihren alten Backsteingebäuden für kulturelle und soziale Zwecke mit einem Kulturzentrum, einer Kleinmarkthalle und weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen im neuen Quartier einbezogen werde, sei zu begrüßen. Kurzum: Ein Verhältnis von 60:40 Wohnen zu Arbeiten im neuen Stadtquartier Süd sei absolut angemessen, betont Jörg Müller.

Als offene Wünsche der FDP im schon bald folgenden Detailplanungsprozess möchten die Freien Demokraten ihre Vorstellungen von ihrem Planungsexperten Alexander Jungmann einbringen, der am Bürgerbeteiligungsverfahren mit seinen Gestaltungsideen beteiligt war. Dazu zählen eine anspruchsvolle Gestaltung der Grün- und Freiflächen im Stadtquartier Süd mit einer Wasserfläche im Winter zum Schlittschuhlaufen und einer kleinen Erhebung mit Aussichtsturm und Blick auf die Skyline von Frankfurt. Ein Erlebnisspielplatz für Jung und Alt würde das Freizeitangebot der Stadt für ihre Bürger abrunden.

Industriekultur-Route

In den historischen Backsteingebäuden der Branntweinverwaltung soll nach dem Wunsch von Andreas Frache, FDP-Magistratsmitglied, ein Informationszentrum der „Route der Industriekultur Rhein/Main“ entstehen. Richard Krüger, stellvertretender Vorsitzender, erinnert an das von ihm vorgeschlagene Zentrum für Existenzgründer, das in diesen ehrwürdigen Gebäuden untergebracht werden könnte.

In puncto Gastronomie würden es die Freien Demokraten begrüßen, wenn im Zuge der Bebauung des Stadtquartiers Süd das schmucke Gleis 1 am ehemaligen Güterbahnhof in privater Hand endlich wiederbelebt werden könnte.

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