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Willkommensfest für Flüchtlinge: Flüchtlinge sind in Dreieich willkommen

Die Dreieicher Kirchengemeinden veranstalteten ein Willkommensfest für Flüchtlinge. Es war ein echtes Multi-Kulti-Treffen.
Zum Flüchtlingsfest der christlichen Gemeinden in Dreieich  kamen viele Gäste, so wie diese Damen, die sich amüsierten. Zum Flüchtlingsfest der christlichen Gemeinden in Dreieich kamen viele Gäste, so wie diese Damen, die sich amüsierten.
Dreieich. 

Die bunten Papptafeln am Eingang zum idyllischen Garten der Gemeinde St. Stephan in Sprendlingen flatterten lustig im Wind. Auf den Sprachen der Welt, die in Afghanistan, Syrien, Eritrea, Somalia, Tschetschenien oder Pakistan gesprochen werden, aber natürlich auch auf Deutsch und Englisch, wurden die internationalen Gäste willkommen geheißen.

Die Dreieicher Kirchengemeinden hatten die Flüchtlinge in der Stadt zu einem großen Willkommensfest eingeladen. „Wir wollen den Menschen, die oft eine lange und gefährliche Flucht hinter sich haben, zeigen, dass sie hier willkommen sind. Wir sind eine christliche Projektgruppe, und es ist für uns christliche Nächstenliebe, die Menschen hier bei uns aufzunehmen“, erklärte Brigitte Goellner.

Gäste, Gemeindemitglieder und Pfarrer begannen das Fest mit einem gemeinsamen Gebet und mit Fürbitten mit den Wünschen für Frieden in der Welt und für ein gemeinsames Miteinander in Deutschland und Dreieich. Das besondere waren die unterschiedlichen Übersetzungen aus den verschiedenen Herkunftsländern und Ingo Claus Peter, der seine Fürbitte ins Hessische transferiert hatte.

Den perfekten Beweis dafür, wie Integration funktioniert, lieferten Laura aus Sprendlingen, Mohamad aus Syrien, Islam aus Tschetschenien und Kainat aus Afghanistan. Gemeinsam bastelten die vier Kinder aus bunten Gummiringen hübsche Armbänder und verstanden sich ganz prima. Dabei war erstaunlich, wie gut das Mädchen aus Afghanistan und die beiden Jungs aus Syrien und Tschetschenien nach nur wenigen Monaten in Deutschland schon die deutsche Sprache beherrschen.

Für Karin Scholl vom Integrationsbüro ist eine solche gemeinsame Feier ein schöner Weg, um miteinander in Kontakt zu kommen und den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie bei ihren ersten Schritten in Deutschland nicht alleine sind. „Es klappt gut. Die Kirchengemeinden haben Fahrdienste mobilisiert, so dass auch Flüchtlinge aus allen fünf Stadtteilen kommen konnten. Und es hat sich ein sehr engagierter Kreis von Ehrenamtlichen gebildet, die ebenfalls sehr helfen, dass sich die Menschen in Dreieich möglichst schnell zurecht finden“, sagte Scholl und lobte das Engagement der vielen Helfer.

Das Fest wird zudem eine bleibende Erinnerung hinterlassen: Aus einer weißen Leinwand wurde mit Farbe im Laufe des Nachmittags ein kunterbuntes Erinnerungsbild gestaltet.

(njo)
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