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Frühjahrserwachen auf dem Arbeitsmarkt

Von In den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau ging die Zahl der Arbeitssuchenden zurück. Die Zahl der gemeldeten und noch freien Ausbildungsstellen ist im März weiter angestiegen.
Kreise Groß-Gerau/Offenbach. 

Der Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau ist 2015 früher und kräftiger gekommen als erwartet. Die Arbeitslosenquoten liegen bei fünf Prozent in Offenbach und 6,1 Prozent im Kreis Groß-Gerau. Die gestern veröffentlichte Arbeitsmarktstatistik freut Wirtschaft wie Politik. In Groß-Gerau ging die Zahl der Arbeitslosen laut Berechnungen aus Nürnberg um 87 auf 8592 zurück, in Offenbach lag der Rückgang bei 111 auf 9127 Betroffene, wobei die Zahl der arbeitssuchenden Frauen im Kreis Groß-Gerau um 34 auf 4132 stieg, während die der Männer um 121 auf 4460 sank.

Im Kreis Offenbach ging die Zahl der arbeitssuchenden Frauen um 34 auf 4369 zurück. Die Zahl der Männer ohne Job ging um 77 auf 4758 Betroffene zurück. Zurück ging auch die Zahl der jugendlichen Schulabgänger (15 bis 20 Jahre alt): Ihre Zahl sank um 6 auf 156. Im Kreis Groß-Gerau sank ihre Zahl von 163 auf 159.

Besonders gesucht sind aktuell in den Kreisen Arbeitskräfte in den Feldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Verkauf und Metallerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Es folgen Berufe in Verkehr und Logistik sowie Gesundheitsberufe.

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im März um einen Punkt auf 184 Punkte. Die Aufwärtstendenz der vergangenen Monate setzt sich damit fort.

Die Zahl der Bewerber, die für den Herbst 2015 eine duale Ausbildung anstreben und sich von Oktober bis März bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet haben, fällt niedriger aus als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist hingegen leicht gestiegen. Der Ausbildungsmarkt ist derzeit stark in Bewegung.

Bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern sind im Kreis Groß-Gerau 1048 offene Stellen mit aktuellem Zugang von 325 gemeldet. In Offenbach sind es 1914 offene Stellen. Der Zugang beträgt hier 630 im März.

Am unteren Ende der Sozialskala gibt es in beiden Kreisen nur geringe Veränderungen. Als unterbeschäftigt führt die Statistik in Groß-Gerau 11 197 Betroffene auf. Das sind 22 Frauen und Männer weniger als im Vormonat. In Offenbach stehen 12 134 Betroffene, 40 weniger als im Vormonat, in dieser Statistik.

In Offenbach stehen 10 630 Bedarfsgemeinschaften, 103 mehr als im Februar, in der Statistik. Im Kreis Groß-Gerau stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im März von 9760 um 46 auf 9836.

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