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„Abramakabra“ war sehenswert: Gekonnt die Sinne getäuscht

Von Harry Keaton gastierte mit „Abramakabra“ in der Hayner Burg. Die magischen Tricks versetzten die Besucher in Staunen.
Harry Keaton – als gruseliger Medizinprofessor – war mit seiner Show „Abramakabra“ zu Gast in der Burg Dreieichenhain. Zu dem Halloween-Spaß hatte er auch seinen Freund Fritzi (im Glas) mitgebracht. Harry Keaton – als gruseliger Medizinprofessor – war mit seiner Show „Abramakabra“ zu Gast in der Burg Dreieichenhain. Zu dem Halloween-Spaß hatte er auch seinen Freund Fritzi (im Glas) mitgebracht.
Dreieich. 

Ein ganz klein bisschen gruselig, überaus lustig und sehr, sehr spannend war die zweite Auflage von „Abramakabra“ in den Gemäuern der Alten Burg und im schummrigen Burgkeller. „Grusel-Professor“ Harry Keaton hatte zum Halloween-Spaß eingeladen und so einige Kollegen mit blutverschmierten Arztkitteln und wirren Frisuren für die Show gewonnen. Sechs Shows lieferten die Magier und Comedians in Dreieichenhain, am Samstagabend wurde es dann auch relativ eng in den Gängen.

Bilderstrecke Abramakabra: Harry Keaton in der Burg Dreieichenhain
Der Magier Harry Keaton hatte nach der Premiere im vergangenen jahr wieder zu seiner Halloween Show "Abramakabra" in die Burg Dreieichenhain eingeladen. Mit dabei sein Freund Fritzi.Der Zauberer im blutverschmiertem Kittel verblüffte mit magischen Tricks, hier lässt er gerade Stefan einen versiegelten Brief vorlesen mit einer Geschichte, die das Publikum nur Sekunden zuvor erfunden hat.Sven blies Dr. Keaton die schlechten Gedanken aus dem Kopf.

Verdutzte Gesichter

Die Show war sehenswert, Harry Keaton verblüffte die Zuschauer einmal mehr, als er mit großem Genuss eine Glühbirne verspeiste, die er vorher vom Publikum auf Echtheit hatte überprüfen lassen. Wie ist das möglich? Konrad Stöckel hielt mit seiner Zunge einen laufenden Ventilator an, der vorher noch Gurken in kleinste Scheiben zerschnitten hatte. Sein Gehilfe Chapeau hatte die wohl ekligste Nummer des Abends: Er zog sich einen Luftballon in die Nase, durch den Rachen und aus dem Mund wieder heraus. Da war das Gekreische in den ersten Reihen groß.

Keaton setzte auf überraschende Mentalmagie, die so manch ein verdutztes Gesicht zurück ließ, als er die Geschichte mit Mörder, Täter und Zeugen, die das Publikum kurz zuvor konstruiert hatte, aus einem versiegelten Brief zog. Da war das Staunen groß. Mit Stöckel und Chapeau hatte der Mental-Magier witzige Partner, die als grauenhafte Krankenpfleger in der blutigen Psychiatrie agierten.

Konrad Stöckel kam mit wirrer Frisur und bizarren Tricks – er hielt den Ventilator doch tatsächlich mit seiner  Zunge an. Bild-Zoom
Konrad Stöckel kam mit wirrer Frisur und bizarren Tricks – er hielt den Ventilator doch tatsächlich mit seiner Zunge an.

Die besten Bilder

Nach einem ersten Durchlauf durch die Burg gab es für die Gäste eine köstliche Kürbissuppe – wenn einem denn das Essen noch schmeckte, bei so viel schaurigem Publikum. Die Hayner Gefolgschaft war bei „Abramakabra“ mit im Spiel und hatte bei der Halloween-Kostümierung alles gegeben. Den schaurigen Mann mit dem Messer im Auge werden die Gäste wohl nicht so schnell vergessen.

In der schönen Szenerie mit der vom Feuer und Strahlern beleuchteten Burg, zeigte Fotograf Detlev Möbius auf großen Staffeleien die besten Grusel-Bilder aus dem vergangenen Jahr. Der Sportverein Dreieichenhain (SVD) hatte die Bewirtung übernommen und reichte einen „Gallenmix mit Auge“ oder eine „frische Blutkonserve mit Draculabiss“. Nach der letzten Show gab der SVD erstmals eine Halloweenparty. Rund 70 Gäste feierten in tollen Kostümierungen.

Diese Grusel-Schönheit erschreckte die Gäste auf der Hayner Burg. Bild-Zoom
Diese Grusel-Schönheit erschreckte die Gäste auf der Hayner Burg.

Harry Keaton war nach zwei Tagen Grusel zufrieden. „Wir hatten anfangs im Vorverkauf ein bisschen mit der Konkurrenzveranstaltung auf der Thomashütte zu kämpfen, aber letztlich ist es doch gut gelaufen. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“

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