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Genossen wollten um jede Stimme kämpfen

Von Die Genossen hatten während des Wahlkampfes nach eigener Einschätzung positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. Daraus schöpften sie Mut für den Wahltag.
Geschenke für große und kleine Gäste gab es von Corrado Di Benedetto und Dirk Gene Hagelstein.	Foto: Postl Geschenke für große und kleine Gäste gab es von Corrado Di Benedetto und Dirk Gene Hagelstein. Foto: Postl
Neu-Isenburg. 

Das Apfelfest des SPD-Ortsvereins Neu-Isenburg stand ganz im Zeichen der Bundestags- und Landtagswahlen. Im Stadtteilzentrum West lagen zwar ein paar knallrote Äpfel auf den Tischen, doch unübersehbarer waren die Plakate mit den Portraits der SPD-Kandidaten. Als Höhepunkt war der Besuch von SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel angekündigt. Der eilte von einem Wahlkampftermin aus Frankfurt herbei.

 

Ordentlich verspätet

 

„Der Thorsten kommt bestimmt, Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hätten wir auch gerne begrüßt, doch der hat wichtigere Termine am letzten Tag des Wahlkampfes“, sagte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Markus Munari. Wie erwartet, verspätete sich auch Thorsten Schäfer-Gümbel ordentlich - aber was ist in solchen heißen Wahlkampfzeiten schon eine Stunde?

So richtete sich das Augenmerk erst einmal auf Corrado Di Benedetto, der für die SPD in den hessischen Landtag einziehen wollte sowie Dirk Gene Hagelstein, der sich um ein Bundestagsmandat bewarb. Di Benedetto kandidierte für den Wahlkreis Neu-Isenburg, Dreieich, Langen und Egelsbach und kämpfte somit direkt gegen Hartmut Honka von der CDU.

„Wir haben sehr positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten und sind natürlich sehr gespannt, ob sich dies auch am Wahltag auswirkt - wir sind aber ziemlich positiv gestimmt, dass es mit einem Regierungswechsel sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene klappt“, beschrieb Dirk Gene Hagelstein die Gefühlslage der Genossen. Bis Thorsten Schäfer-Gümbel kam, labten sich die Gäste auf dem Apfelfest der SPD. So schwitzte Peter Scholz am Grill, und an der Kuchentheke herrschte großer Andrang auf die leckeren selbst gebackenen Kuchen der fleißigen SPD-Frauen.

 

Missstände im Lande

 

Dann war er doch plötzlich da, der „TSG“, wie Torsten Schäfer-Gümbel auch genannt wird. Zusammen mit Corrado Di Benedetto zeigte er noch einmal die nach Ansicht der SPD herrschenden Missstände in Hessen auf und schwor die Genossen ein, bis zuletzt um jede Stimme zu kämpfen.

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