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Green City: Frankfurt muss heute in Brüssel punkten

Im Wettbewerb um die "European Green Capital 2014" beginnt das spannende Finale. Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz und Umweltdezernentin Manuela Rottmann werden heute in Brüssel vor einer Jury der EU-Kommission die stärksten Argumente vortragen, die für Frankfurt als "Urban Lab", als Laboratorium einer nachhaltigen Stadtentwicklung mitten in Europa, sprechen.
Frankfurt. 

Im Wettbewerb um die "European Green Capital 2014" beginnt das spannende Finale. Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz und Umweltdezernentin Manuela Rottmann werden heute in Brüssel vor einer Jury der EU-Kommission die stärksten Argumente vortragen, die für Frankfurt als "Urban Lab", als Laboratorium einer nachhaltigen Stadtentwicklung mitten in Europa, sprechen.

Aus Rottmanns Sicht sei es ein gutes Recht der Flughafen-BIs gewesen, ihre Argumente gegen Frankfurt in Brüssel vorzutragen. Sie hätten dabei aber übersehen, welche Chancen der Wettbewerb biete. "Green City ist kein Wohlfühlprogramm für reiche europäische Städte, sondern lenkt den Blick auch auf die Probleme des Wachstums." Von ursprünglich 19 Bewerbern um den Titel der europäischen Umwelthauptstadt 2014 sind außer Frankfurt nur noch Kopenhagen und Bristol in der Endrunde. Jede Stadt hat nur eine Stunde, um ihre Bewerbung auf den Punkt zu bringen, ihre Kommunikationsstrategie als Umwelthauptstadt vorzustellen und einen Film über ihre grünen Talente vorzuführen. Hinzu kommen jeweils 30 Minuten für Nachfragen der Jury.

Die von Karl Friedrich Falkenberg, EU-Generaldirektor für Umwelt, geleitete Jury bescheinigte Frankfurt, Kopenhagen und Bristol bereits nach der ersten Runde exzellente Umweltstandards quer über zwölf Bereiche von der Abfallwirtschaft bis hin zu Öko-Innovationen. Die übrigen Bewerber waren demnach zwar jeweils in einigen Bereichen exzellent, aber nicht bei allen Umweltindikatoren des Wettbewerbs.

"Mit Zahlen allein können wir die Jury nicht überzeugen, jetzt zählen Überzeugungskraft und Begeisterung", sagte Bürgermeister Cunitz. "Wir werden Frankfurt nicht als grüne Idylle darstellen, sondern als streitbare, ungeheuer kreative Stadt, die weltweit bestens vernetzt ist und andere Städte mitreißen kann. "

"Das Thema Green City ist in Frankfurt nicht bloß angekommen, sondern hat richtig eingeschlagen", sagte Umweltdezernentin Rottmann. Die Stadträtin hob hervor, dass zum Beispiel über den Verkehrsversuch "Tempo 30 in der Nacht" heute viel fundierter diskutiert werde als noch vor eineinhalb Jahren. Der Gewinner des Wettbewerbs wird am 29. Juni bei einem Festakt bekannt gegeben. red

(red)
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