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Himmlische Stimmen mit Orchester unterm Kirchendach

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Die Starkenburger Philharmoniker bei ihrem Weihnachtskonzert in der Kirche St. Albertus Magnus mit der Solistin Cornelia Lanz. Die Starkenburger Philharmoniker bei ihrem Weihnachtskonzert in der Kirche St. Albertus Magnus mit der Solistin Cornelia Lanz.
Langen. 

Himmlische Stimmen und das Ave Maria aus der Kirche St. Albertus Magnus sind sicherlich nichts Ungewöhnliches – und erst recht nicht an Weihnachten. Doch wenn ein Sinfonieorchester anstatt einer Orgel jene himmlischen Gesänge begleitet, dann ist dies sicherlich etwas ganz Besonderes.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastierten die Starkenburger Philharmoniker im Langener Gotteshaus und boten, zusammen mit den Gesangs- und Instrumentalsolisten, ein wunderbares Konzert.

Kirche ist da, um die Menschen auch zu erfreuen, so die Intention, und die Starkenburger machten dies richtig gut. Mit „La Cenerentola“, der Ouvertüre von Gioachino Rossinis Aschenputtel, eröffneten die Musiker um Günther Stegmüller den konzertanten Reigen in der Kirche St. Albertus Magnus. Hier sang Cornelia Lanz (Mezzosopran) die Arie der Angelina „Nacqui all’affanno“.

Die Moderatorin Dagmar Weber gab mit ihren einführenden Informationen zu den Stücken den lauschenden Zuhörern das Basiswissen zum Komponisten und die Beweggründe für seine Arbeit. So zeugt Antonio Vivaldis sechsteiliges Stück von der Freude über die Geburt Christi. Manami Okazaki sang daraus, begleitet von Masato Oki (Sopran) mit der Oboe, das Gloria „Domine Deus“. Die kleine Frau mit der großen Stimme begeisterte die Gäste in der Kirche St. Albertus Magnus.

Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägten das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Aus dem abendfüllenden Oratorium sang Cornelia Lanz (Mezzosopran) die Arie „Schlafe mein Liebster“. Das Publikum war vom wunderbaren Wiegenlied angetan.

An Filmmusik hatte Wolfgang Amadeus Mozart sicherlich nicht gedacht, als er das Klarinettenkonzert kurz vor seinem Tod schrieb – dennoch bestimmte es seither viele anrührenden Filmszenen. Das Konzert schrieb Mozart zwischen dem 28. September und 7. Oktober 1791, also zwei Monate vor seinem Tod. Aus dem Klarinettenkonzert, hier war Maria Wunder mehr als ein Ersatz für den erkrankten Solisten Christian Satzinger, musizierte das Orchester um Günther Stegmüller den zweiten Satz „Adagio“. Danach folgte das „Exultate Jubilate“ mit dem Gesangssolo von Manami Okazani (Sopran). Sie trug das „Halleluja“ in beeindruckender Weise vor.

Nach der schöpferischen Pause intonierten die Musiker der Starkenburger Philharmoniker das „Preludio sinfonico“ und setzten damit den anspruchsvollen Konzertreigen fort. Im Duett begeisterten dann Cornelia Lanz und Manami Okazani die Zuhörer mit „Angiol di pace“ aus der Feder von Vincenzo Bellini die Zuhörer im Gotteshaus.

Viel Beifall gab es auch für das beeindruckende Trompetensolo von Michael Hörnern, der das „Let the Bright Seraphim“ spielte. Mit dem fröhlichen Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck endete der offizielle Teil des Konzertes. Doch der Applaus des begeisterten Publikums wollte nicht enden und so gab es die Zugabe „O du fröhliche“ mit allen Musikern, den Solisten und dem Publikum, das begeistert die Starkenburger Philharmoniker um ihren musikalischen Leiter Günther Stegmüller feierte.

Das wunderbare Weihnachtskonzert hätte noch ein paar Besucher mehr verdient, Plätze waren jedenfalls noch verfügbar.

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