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Hospizbegleiter: Ihre Arbeit ist unschätzbar wichtig

Wertvolle Arbeit: Am Sonntag, 14. Oktober, wird der Welthospiztag gefeiert. Ein Grund mehr, um den Ehrenamtlichen für ihre wertvolle Arbeit, die sie leisten, einmal Danke zu sagen.
Hospizbegleiter unterstützen schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Hospizbegleiter unterstützen schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Dreieich/Rodgau. 

Hospizbegleiter in der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützen Schwerstkranke und Sterbende in der letzten Phase ihres Lebens mit regelmäßigen Besuchen und sind auch für ihre Angehörigen da. Ihre Arbeit ist unschätzbar wichtig. In ihren bundesweit 19 ambulanten Hospizdiensten, drei ambulanten Kinderhospizdiensten und zwei stationären Hospizen leisten rund 650 Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe wertvolle Arbeit.

Für Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, ist ihre Tätigkeit besonders schätzenswert, denn sie wird fast ausschließlich ehrenamtlich geleistet. „Daher möchten wir den Welthospiztag am Sonntag, 14. Oktober, nutzen, um einmal unsere Mitarbeiter in den Fokus zu rücken und ihnen zu danken.“

Christina Dölle, Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes im Regionalverband Offenbach, ergänzt: „Unsere Hospizbegleiter sind sehr engagiert. Viele stehen voll im Leben mit Familie und Job. Und zusätzlich begleiten sie Kranke, Sterbende und ihre Angehörigen in dieser schweren Zeit.“

„Zuhören, reden oder schweigen – einfach da sein: das ist die Hauptaufgabe für uns Hospizbegleiter“, erklärt Christina Dölle. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen in der letzten Lebensphase zu verbessern.

Auf diese Tätigkeit werden die ehrenamtlichen Hospizbegleiter der Johanniter gut vorbereitet. In einem 100-stündigen Kurs erhalten die Teilnehmer unter anderem fundierte Grundlagen zur Kommunikation mit Sterbenden und Schwerstkranken, wie Gesprächsführung, Symbolsprache der Sterbenden und Trauerphasen, aber auch zum Umgang mit ethischen, spirituellen und juristischen Fragen am Lebensende. Daneben geht es um Themen wie Demenz, Eigenschutz und therapeutische Methoden wie Basale Stimulation oder Aromatherapie. Zusätzlich kommen regelmäßige Fortbildungen, Gruppentreffen und Angebote zur Supervision hinzu.

Mehr Informationen zur ehrenamtlichen Tätigkeit des Hospizbegleiters bei den Johannitern unter: www.johanniter.de. Christina Dölle, Hospizkoordinatorin im Regionalverband Offenbach, ist für Fragen unter der Telefonnummer (0 61 06) 87 10-25 erreichbar.

Wer Vorlagen für eine individuelle Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung benötigt: Die Johanniter-Unfall-Hilfe stellt im Internet unter www.johanniter.de verschiedene Vorlagen zum Download bereit. Dort sind auch weitere Informationen erhältlich.

(red)
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