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Isenburger FFK: Im Löwenkeller wurde es zu eng

Von Das FFK startet im September mit blutrünstigem Programm an neuer Wirkungsstätte. Und diese ist sogar mietfrei.
Erwartungsfroh: Der neue FFK-Vorstand Thomas Peter-Horas (v.l.), Jürgen Fielstette, Theo Wershoven, Miruna Costa, Nick Timm, Andreas Thiele, Kati Conrad, Florian Piel, Inga Mielmann-Seipel und Oliver Quilling. Erwartungsfroh: Der neue FFK-Vorstand Thomas Peter-Horas (v.l.), Jürgen Fielstette, Theo Wershoven, Miruna Costa, Nick Timm, Andreas Thiele, Kati Conrad, Florian Piel, Inga Mielmann-Seipel und Oliver Quilling.
Neu-Isenburg. 

Ein neues Vorstandsteam, viele Pläne und ein neuer Veranstaltungsort: Das Forum zur Förderung von Kunst und Kultur (FFK) in Neu-Isenburg ist in Bewegung. „Kunst und Kultur haben selten eine Lobby und Kultur ist selten gemeinschaftlich organisiert – da können wir vom Sport noch viel lernen“, sagte der im März neu gewählte Vorsitzende des Vereins, Landrat Oliver Quilling.

Es sei für ihn eine große Ehre der Nachfolger von Theo Wershoven zu sein, der inzwischen zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Die Ziele des Vereins seien aber – mit der zum Teil neuen Mannschaft – noch ganz die alten: Kulturschaffenden ein Netzwerk und den Bürgern Kultur zu bieten.

Ein Treffer

Dies steht künftig unter einem neuen Dach an: Nach vielen erfolgreichen Jahren mit der Kleinkunstbühne im „Löwenkeller“ zieht das FFK in den „Treffpunkt“ in der Bahnhofstraße um. Aufgrund des großen Erfolgs seien der Platz in dem städtischen Keller etwas zu eng geworden. Im „Treffer“ könne der Verein zudem auf das gastronomische Angebot von Martina Grossmann und Manfred Ferger zurückgreifen. „Die Kleinkunst hat im ,Treffer’ ja Tradition und passt sehr gut ins Programm. Wir freuen uns sehr darauf“, sagte Quilling.

Miete muss der Verein für seinen neuen Veranstaltungsort nicht bezahlen, dafür profitieren die Inhaber von dem Publikumsverkehr der Kunstbühne für die Gastronomie. Als regelmäßiger Veranstaltungstag ist der Sonntag vorgesehen und Nick Timm, im Vorstandsteam für die Kunstbühne zuständig, hofft, „dass wir künftig auch ein jüngeres Publikum mit unserem Programm ansprechen können.“

Der Treffer ist für Timm „ein Treffer“, da es durchaus inhaltliche Schnittmengen gebe und dort Platz für Kunst jenseits des Mainstreams sei. Start ist am 19. September mit „Die schwarze Grütze“, ein musikalisches Kabarett vom Feinsten.

Es gibt viel zu tun

Miruna Costa, Intendantin der Kunstbühne, verriet schon mal ein weiteres Detail: „Im November planen wir einen Moritatenabend, viele böse Geschichten mit viel Blut und gleichzeitig sehr amüsant“, verspricht Costa schon jetzt einen Höhepunkt auf der Kleinkunstbühne.

Es stehe noch viel Arbeit an, das Vorstandsteam wolle den Verein auf kreative und moderne Füße stellen. Beisitzerin Kati Conrad wird sich den sozialen Medien annehmen und das FFK auf Twitter und Facebook präsentieren und eine neue Homepage gestalten. Der stellvertretende Vorsitzende Florian Piel kümmert sich um die Bildenden Künste in der Stadt, und die Sparte Musik deckt Musikschulleiter Thomas Peter-Horas ab.

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